Das
imaginäre Szenario der Pflanzenevolution
Im
Hinblick auf das Entstehen von Pflanzen behaupten
Evolutionisten, dass die Hunderttausende von Pflanzenarten alle
von einer Pflanze abstammen. Es gibt keinen Zweifel, dass, wie
bei anderen Themen, die Evolutionisten keinen wissenschaftlichen
Beweis bieten können, um ihre Behauptungen in dieser
Angelegenheit zu untermauern. Denn die Sackgasse, in der sich
die Evolutionisten hinsichtlich Tieren und Menschen befinden,
ist die gleiche Sackgasse, in der sie mit ihren Szenarien über
die Evolution von Pflanzen enden.
Die größte Sackgasse, die die Verfechter der Evolution von
Pflanzen heute einholt, ist ohne Zweifel ihre Unfähigkeit zu
erklären, wie sich die erste Pflanzenzelle entwickelte. In der
Tat ist die größte Sackgasse, in der sich die Evolutionisten bei
jedem Thema befinden – nicht nur bei der Evolution von Pflanzen
– eindeutig die Frage, wie die erste Zelle entstanden ist.
Es ist bekannt, dass Zellen winzige lebende Strukturen sind
und dass sie sehr komplexe Systeme besitzen. Dennoch gibt es
viele Funktionen dieser Systeme, die auch heute nicht ganz
verstanden werden. Eine Zelle hat komplexe Strukturen, die einer
großen Fabrik ähneln. Wenn nur eine Organelle fehlt oder anders
ist, als sie sein sollte, kann die Zelle ihre Funktionen nicht
ausführen. Denn jede Organelle hat eine besondere Funktion und
besitzt sehr komplexe Verbindungen zu anderen Organellen. Es
gibt innerhalb der Zelle äußerst komplexe Strukturen, von
solchen, die Energie schaffen bis zu Einheiten, wo alle
Informationen hinsichtlich der Zelle gespeichert sind, von
Transportsystemen, die es Substanzen ermöglichen, die Bereiche
zu erreichen, wo sie gebraucht werden bis zu Bereichen, wo
hereinkommende Substanzen gespalten werden und Bereichen, die
Enzyme und Hormone produzieren.
Hinsichtlich dieser Strukturen zeigt der evolutionistische
Wissenschaftler W. H. Thorpe durch folgende Erklärung sein
Erstaunen:
Der elementarste Zellentyp bildet einen
„Mechanismus“, unvorstellbar komplexer als jede Maschine, die
jemals von Menschen entwickelt geschweige denn erbaut wurde.(1)
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Lebende Zellen können mit großen Fabriken
mit eigenem Kraftwerk, Versandabteilung,
Rechenzentrum und Produktionsanlagen, in
denen chemische Prozesse ablaufen,
verglichen werden. Der einzige
offensichtliche Unterschied zwischen einer
Zelle und einer Fabrik ist die mikroskopisch
kleine Dimension der Zelle.
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1.
Zellkern, 2. Chromosomen,
3. Mitochondrien,
4. Ribosomen, 5. Chloroplasten, 6. Vakuolen,
7. Endoplasmisches Retikulum,
8. Zellmembran |
Einer der Wissenschaftler, der die außergewöhnliche Struktur
der Zelle nicht ignorieren konnte, ist der russische
Evolutionist Alexander Oparin. Oparin beschreibt die Situation,
in der sich die Evolutionstheorie im Hinblick auf die
Komplexität der Zelle befindet, wie folgt:
Leider bleibt der Ursprung der Zelle eine
Frage, die in der Tat den schwärzesten Punkt in der gesamten
Evolutionstheorie darstellt.(2)
Es ist für eine lebende Zelle unmöglich, durch Zufall
entstanden zu sein. Die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, die
die unglaubliche Komplexität der Zellen enthüllt hat, zeigt,
dass das Entstehen einer solchen Struktur durch Zufall völlig
jenseits der möglichen Grenzen liegt. Weiterhin sind sogar zu
Beginn des 21. Jahrhunderts viele Geheimnisse der Zelle von der
modernen Wissenschaft noch nicht entdeckt worden. Weit entfernt
vom Entstehen der Zelle durch Zufall, kann eine lebende Zelle,
nicht in Laboratorien mit der höchst entwickelten Technologie
und massivem Aufwand durch ausgezeichnete Wissenschaftler mit
jahrelanger Erfahrung hergestellt werden.
Als Ergebnis führt uns eine einzige lebende Zelle zu einer
eindeutigen und unbestreitbaren Schlussfolgerung: Alles ist das
Ergebnis Seiner unvergleichbaren Fähigkeiten und Seines
unvergleichbaren Wissens.
Das
grundlegende Thema ist,
dass perfekt entwickelte Pflanzen nicht aus einer einzigen
Bakterienzelle als das Ergebnis von Zufällen entstanden sein
können, wie die Evolutionstheorie behauptet.
Evolutionisten behaupten, dass, als die Erde entstand, sich
eine Bakterienzelle durch Zufall bildete und dass nach einer
Periode, die Millionen von Jahren dauerte, aus dieser Zelle alle
lebenden Wesen, Vögel, Insekten, Tiger, Pferde, Schmetterlinge,
Schlangen, Eichhörnchen etc. entstanden. Auf gleiche Weise
behaupten Evolutionisten, dass all die zahllosen Pflanzenarten
ebenfalls aus der gleichen Bakterienzelle entstanden sind. In
diesem Abschnitt werden die Unrichtigkeit dieser Behauptungen
und die Tatsache, dass sie auf Einbildungskraft beruhen und
somit unwissenschaftlich sind, untersucht.
Das Evolutionsszenario der Pflanze behauptet, dass die erste
Pflanzenzelle sich aus einer „primitiven“ Bakterienzelle
entwickelt hat. In diesem Szenario ist die „primitive Zelle“,
die sich entwickelt haben soll, die Bakterienzelle
(prokaryotische Zelle), welche angeblich Photosynthese machen
können.
Obwohl Pflanzen-
und Bakterienzellen einige Aspekte gemeinsam haben,
unterscheiden sich die meisten ihrer Strukturen voneinander. Da
es in der Tat keine von Membranen umgebenen Organellen oder ein Zytoskeleton, das interne Netzwerk von
Proteinfilamenten und Mikroröhrchen in den Bakterienzellen gibt,
widerlegt das Vorhandensein von vielen sehr komplexen Organellen
und Zellorganisationen in den Pflanzenzellen die Behauptung
völlig, dass Pflanzenzellen aus Bakterienzellen entstanden sind.
Der
evolutionistische Biologe Ali Demirsoy gibt dies offen zu, indem er sagt:
„Komplexe Zellen entwickelten sich niemals durch einen
Evolutionsprozess aus primitiven Zellen."(3)
Suleyman Yusuf
Quelle:
1. W.R. Bird, The Origin of Species, Revisited,
Nashville: Thomas Nelson Co. 1991, p.298-299
2. Alexander I. Oparin, Origin Of Life, (1936) New
York, Dover Publications, 1953, p.196
3.
Prof. Dr. Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Inheritance
and Evolution), Meteksan Yayinlari, Ankara, p.79 |