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Die Selektivität der Wurzeln

Lassen Sie uns unser chemisches Wissen über Elemente und Mineralien, die in vielen Formen in der Natur auftauchen, überprüfen. Wo werden sie gefunden? Welche Stoffe gehören zu welcher Gruppe? Welche Unterschiede gibt es zwischen ihnen? Welche Experimente oder Beobachtungen werden benötigt, um zu verstehen, worum es sich bei ihnen handelt? Kann man bei diesen Experimenten am schnellsten durch chemische oder physikalische Methoden Ergebnisse erzielen? Sofern wir die Dinge nur aus physikalischer Sicht betrachten, können wir dann eine zutreffende Klassifikation dieser Substanzen vornehmen, wenn sie sich vor uns auf einem Tisch befinden? Können wir Mineralien durch ihre Farbe oder Form unterscheiden?

Wir könnten so weitermachen und die Antwort auf alle oben gestellten Fragen wäre mehr oder weniger die gleiche. Teilweises oder ungenügendes Wissen aus der Schule oder Universität wird uns nicht zu einer guten Lösung führen, es sei denn, jemand ist ein Experte auf diesem Gebiet. Lassen sie uns diesmal Beispiele aus dem menschlichen Körper nehmen, um unser Wissen über Mineralien zu ordnen.

Es gibt insgesamt 3 kg Mineralien in unseren Körpern. Teilweise sind sie für unsere Gesundheit lebenswichtig und sie sind alle in ausreichender Menge vorhanden. Wenn wir zum Beispiel kein Kalzium in unseren Körpern hätten, würden unsere Zähne und Knochen ihre Härte verlieren. Wenn es kein Eisen geben würde, könnte Sauerstoff nicht unsere Gewebe erreichen, da wir kein Hämoglobin hätten. Wenn wir kein Kalium und Natrium hätten, würden unsere Zellen ihre elektrische Aufladung verlieren und wir würden schnell altern.
Mineralien sind im Boden genauso vorhanden wie im menschlichen Körper. Ihre Mengen, Funktionen und Formen, in denen sie im Boden gefunden werden, sind alle unterschiedlich und viele Lebewesen machen von diesen Mineralien Gebrauch. Bei Pflanzen zum Beispiel wurden die Systeme so errichtet, dass sie die Elemente, die sie benötigen, leicht vom Boden aufnehmen können. Alle Elemente müssen in verschiedene Teile der Pflanze transportiert werden, nachdem sie aufgenommen wurden, da es unterschiedliche Anwendungsgebiete für sie gibt. Sie alle haben verschiedene Aufgaben.

Um gesund zu leben, benötigt eine Pflanze Basiselemente wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium und Schwefel. Während die Pflanzen die meisten dieser Substanzen direkt vom Boden aufnehmen können, verhält es sich bei Stickstoff anders. Stickstoff macht beinahe 80 % des Volumens der Atmosphäre aus, jedoch kann er durch Grünpflanzen nicht direkt aus der Atmosphäre bezogen oder „übertragen“ werden. Die Pflanzen decken ihren Stickstoffbedarf, indem sie den Stickstoff absorbieren, der von den Bakterien im Boden produziert wird.

Elemente, die von Pflanzen benötigt werden

ELEMENT

Quelle

Hauptfunktionen


Nicht mineralische Elemente

Kohlenstoff (C)

Atmosphäre

in allen organischen Molekülen

Sauerstoff (O)

Atmosphäre

in den meisten organischen Molekülen

Wasserstoff (H)

Boden

in den meisten organischen Molekülen

Stickstoff (N)

Boden

in Proteinen, Nukleinsäuren, etc


Mineralische Nährstoffe

Makronährstoffe

Phosphor (P)

Boden

in Nukleinsäuren, ATP, Phospholipiden, etc.

Kalium (K)

Boden

Enzymaktivierung, Wassergleichgewicht,
Ionengleichgewicht

Schwefel (S)

Boden

in Proteinen, Coenzymen

Kalzium (Ca)

Boden

beeinflusst das Zytoskelett, Membranen und viele Enzyme; zweiter Bote

Magnesium (Mg)

Boden

in Chlorophyll; wird von vielen Enzymen  


Mikronährstoffe

Eisen (Fe)

Boden

in aktiven Stellen von vielen Redoxenzymen und Elektronenträgern; wird für die Chlorophyllsynthese benötigt

Chlor (Cl)

Boden

Photosynthese; Ionengleichgewicht

Mangan (Mn)

Boden

aktiviert viele Enzyme

Bor (B)

Boden

könnte für den Kohlenhydrattransport benötigt werden (nicht genau bekannt)

Zink (Zn)

Boden

Enzymaktivierung; Auxinsynthese

Kupfer (Cu)

Boden

in aktiven Stellen von vielen Redoxenzymen und Elektronenträgern

Molybdän (Mo)

Boden

Stickstofffixierung, Nitratsenkung

Diese Tabelle zeigt die Elemente, die Pflanzen benötigen, woher Pflanzen diese Elemente aufnehmen und wie sie verbraucht werden. Pflanzen verwenden von allen Elementen, die sich im Boden befinden, nur die 16 Elemente, die sie benötigen. Diese Prozesse, die Menschen kaum verstehen können, werden von den Pflanzen dank der Inspiration Gottes ausgeführt.

Es sind noch andere Elemente für die gesunde Entwicklung notwendig. Aber diese werden nur in geringen Mengen gebraucht. Zu dieser Gruppe gehören Ionen, Chlor, Kupfer, Mangan, Zink, Molybdän und Bor.

Zusätzlich zu diesen 13 Mineralien benötigen die Pflanzen ebenfalls die drei Basisbausteine Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff, die sie aus der Atmosphäre erhalten. Alle Pflanzen benötigen diese insgesamt 16 Elemente.



Der wichtigste Faktor, der zum Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf in der Umwelt beiträgt, ist ohne Zweifel das Pflanzenleben. Der Stickstoff in der Luft kann nicht direkt von Menschen und Tieren aufgenommen werden. Wenn der Stickstoff zum Boden gelangt, wird das freigegebene Ammoniak durch Bakterien im Boden zu Nitraten oxidiert und kann in dieser Form wieder von den Wurzeln der Pflanzen aufgenommen werden. Menschen und Tiere decken dann ihren Stickstoffbedarf, indem sie Pflanzen essen.

Wenn diese Elemente in zu großen oder zu kleinen Mengen aufgenommen werden, treten verschiedene Mangelerscheinungen bei der Pflanze auf.

Zum Beispiel führt zu viel Stickstoff aus dem Boden zu ungesundem Wachstum besonders bei hohen Temperaturen und zu fleischigem Wachstum, während zu wenig Stickstoff zu gelben, roten oder violetten Stellen führen kann sowie zu reduzierten seitlichen Knospen und langsamem Wachstum. Mangel an Phosphor verursacht langsames Wachstum und Braun- oder Violettfärbung der Blätter mancher Pflanzen, dünne Stängel, verringerten seitlichen Knospenausbruch, Verlust niedrigerer Blätter und reduziertes Blühen. Phosphor ist ein sehr wichtiger Faktor für das Wachstum von jungen Pflanzen und für die Produktion von Samen. Kurz, die Existenz dieser Ionen und ihre ausreichende Aufnahme aus der Erde sind lebenswichtig für das gesunde Pflanzenwachstum.(1)

Was würde passieren, wenn Pflanzen nicht diesen Ionen-Selektionsmechanismus hätten? Was würde geschehen, wenn Pflanzen alle Arten von Mineralien aufnähmen und nicht nur diejenigen, die sie brauchen oder zu viele oder zu wenige Mineralien aufnähmen? Es gibt keinen Zweifel, dass in diesem Fall ernste Störungen in dem perfekten Gleichgewicht der Pflanzenwelt auftreten würden. Gott hat auf der Erde ein makelloses System erschaffen. Gott, Der der Beschützer aller Geschöpfen ist, ist unser Schöpfer.

Sehen sie denn nicht zum Himmel über sich empor: Wie Wir ihn erbauten und ausschmückten und dass er keine Risse hat? Und die Erde, Wir breiteten sie aus und setzten festgegründete (Berge) darauf und ließen auf ihr (Pflanzen) von jeglicher schönen Art wachsen, zur Einsicht und Ermahnung für jeden sich reumütig bekehrenden Diener. (Sure 50:6-8 – Qaf)

Suleyman Yusuf

Quelle:

1. ag.arizona.edu/pubs/garden/mg/botany/macronutrient.html

 
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