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Fossilien beweisen die Schöpfung der Pflanzen

Fossilien des Devon Zeitalters (408 – 306 Millionen Jahre)

Wenn wir uns Fossilien dieser Periode ansehen, bemerken wir, dass sie viele Eigenschaften besitzen, die auch Pflanzen unserer Zeit besitzen. Zum Beispiel sind Spaltöffnungen, Epidermis, Rhizom und Sporangien nur einige Strukturen, die in diesen Blättern gefunden wurden.(1) Eine Landpflanze muss völlig vor der Gefahr der Austrocknung geschützt sein, wenn sie an Land leben soll. Die Epidermis ist eine wächserne Struktur, die die Stängel, die Zweige und Blätter einer Pflanze gegen Austrocknung schützt. Wenn eine Pflanze keine Epidermis hat, um das Austrocknen zu verhindern, dann hat sie keine Zeit, eine Epidermis zu entwickeln, wie es die Evolutionisten behaupten. Wenn eine Pflanze eine Epidermisschicht hat, lebt sie, wenn nicht, trocknet sie aus und stirbt. Der Unterschied ist so stark. Alle Strukturen, die Pflanzen besitzen, sind von lebenswichtiger Bedeutung, genau wie die Epidermis. Damit eine Pflanze leben und sich fortpflanzen konnte, musste sie perfekt funktionierende Systeme haben, genau wie heute. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, bestätigen alle fossilen Pflanzen, die gefunden wurden und alle, die sich heute in der Welt befinden, dass sie die gleichen fehlerlos funktionierenden Strukturen von dem Moment an besaßen als sie entstanden sind, bis zum heutigen Tag.

Fossilien des Karbonzeitalters (360 – 286 Millionen Jahre)

Die wichtigste Eigenschaft des Karbonzeitalters ist, dass die meisten bis heute gefundenen Fossilien aus dieser Zeit stammen. Es gibt zwischen Pflanzenarten dieser Periode und Pflanzen, die heute leben, keinen Unterschied. Die Vielfalt, die sich plötzlich in den Fossilienfunden zeigte, brachte die Evolutionisten in weitere Schwierigkeiten. Denn plötzlich traten Pflanzenarten auf, die alle perfekte Systeme besaßen.

Evolutionisten fanden einen Weg aus diesem Dilemma, indem sie einen Namen erfanden, der sich der Evolution anschließt und nannten dies die „Evolutionäre Explosion“. Natürlich löst es keines der Probleme der Evolutionisten, dieses Phänomen Evolutionäre Explosion zu nennen. Das Problem machte selbst den Gründer der Theorie, Charles Darwin, fassungslos und er gab insoweit zu:

„Nichts ist wie mir scheint außergewöhnlicher in der Geschichte des Pflanzenreiches als die offensichtlich äußerst plötzliche und abrupte Entwicklung höherer Pflanzen.“(2)

Wie wir durch all diese fossilen Pflanzen gesehen haben, gibt es keinen Unterschied in der Struktur zwischen Pflanzen von heute und denen, die vor Hunderten von Millionen Jahren gelebt haben.

Pflanzen haben bereits vor Milliarden von Jahren die Photosynthese durchgeführt, genau wie sie es heute tun. Sie besaßen hydraulische Systeme, die stark genug waren, Beton zu spalten, Pumpen, die in der Lage waren, das Wasser, das sie aus der Erde absorbierten, meterhoch in die Luft zu transportieren und chemische Fabriken, die Nahrung für Lebewesen produzierten. Gott, der Herr aller Welten, der sie geschaffen hat, erschafft sie auch heute noch. Selbst durch die Verwendung der höchst entwickelten Instrumente, die die moderne Technologie bietet, ist es dem Menschen, der versucht, diese Wunder in der Schöpfung von Pflanzen zu verstehen, nicht möglich, auch nur eine Pflanzenart aus dem nichts herzustellen.

Gott weist auf diese Wahrheit in der Sure an-Naml hin:

Wer hat denn die Himmel und die Erde erschaffen und sendet euch Wasser vom Himmel herab, mit dem Wir Gärten von prächtiger Schönheit gedeihen lassen? Ihr jedoch könnt nicht (einmal) Bäume wachsen lassen. Was? Ein Gott neben Allah? Nein! Doch sie sind ein Volk, des (Ihm) Götzen gleichsetzt. (Sure 27:60 – an-Naml)

Lepidodendron

Der Lepidodendron ist eine Pflanze, die vor 345–270 Millionen Jahren existierte. Fossile Stammteile des Lepidodendron (oben) zeigen, dass sie mit Blättern bedeckt waren, da deutlich Narben sichtbar sind, die zurückblieben, als die Blätter abfielen. Man kann sogar die Stellen, wo die vaskulären Stränge vom Stamm in die Blattstiele übergingen, in der Mitte der diamantförmigen Blatt Narben sehen.(3)

Psilophyton

Diese Pflanze, die vor 395 – 360 Millionen Jahren existierte, hat keine Blätter. Wie man am Fossil erkennen kann, handelte es sich um eine vaskuläre Pflanze, deren Zweige sich dichotom teilten, aber auch seitliche Verzweigungen aufwiesen.(4)

Annularia

Fossile Blätterreste der Familie der Calamitaceae. Die Blätter sind entweder oval oder lanzenförmig.

Diese Pflanzenart war im Karbonzeitalter auf dem amerikanischen und dem eurasischen Kontinent weit verbreitet. Es gab sie auch im während des Perms im Gebiet des heutigen China und im jüngeren Paläozoikum in Patagonien. Das Exemplar im Bild ist ein Fund aus Italien und stammt aus dem jüngeren Karbonzeitalter.(5) 

Calamites

Eine Pflanzenart, die vom mittleren bis ins jüngere Perm -Zeitalter (vor 300 – 250 Millionen Jahren) ziemlich weit verbreitet war und vermutlich bis zu einer Höhe von 20 Metern wuchs.(6)

Senftenbergia

Die besondere Eigenschaft dieser Pflanze ist, dass sie Blätter besitzt, die sich aus kleinen Blättchen zusammensetzen und am Hauptstamm anschließen. Die Senftenbergia Plumosa, die man im Bild sieht, wuchs im heutigen Deutschland und stammt aus der Karbonzeit (vor 300 Millionen Jahren).(7)

Sphenopteris

Eine Pflanze mit einer komplexen Struktur. Die Blätter dieses Fossils, die sich äußerlich nicht von denen der Pflanzen unserer Zeit zu unterscheiden scheinen, sind deutlich zu sehen. Das Beispiel auf dem Foto gehört zum Karbonzeitalter. (8)

Neuropteris

Die Neuropteris ist eine Pflanze, die im jüngeren Karbonzeitalter (vor 280 Millionen Jahren) existiert hat. Ihre Fossilien sind in Erdschichten in Europa und Nordamerika weit verbreitet. Das Exemplar im Foto gehört zu der Art N. Gigantea. Sie wurde im pennsylvanischen Stratum in Mazon Creek, Illionois, ausgegraben.(9)

Fossilien aus anderen Perioden:

 Protolepidedondron

Diese Pflanze hat zweigliedrige Stämme, die 1,5 cm im Durchmesser erreichen. Sie besitzt Blätter mit sich gabelnden Spitzen, die spiralförmig an den Wurzelstöcken und den geraden, zweigliedrigen Zweigen angeordnet sind. Diese Pflanzenart wurde in Europa, Russland, Australien und Nordamerika gefunden. Das Exemplar auf dem Foto stammt aus dem mittleren Devon-Zeitalter (vor 370 – 360 Millionen Jahren).(10)

Zamites

Diese Gattung lässt die fossilen Funde von Zykadenblättern erkennen. Diese unverwechselbaren Blätter der gefiederten Pflanzenart bestehen aus einer zentralen Achse, von der zwei Reihen mit verlängerten Blättern abgehen. Man kann sehen, dass kein Unterschied zu den Zykadenblättern unserer Zeit besteht. Das Exemplar auf dem Foto stammt aus dem Unterjura (vor 190 Millionen Jahren), und wurde gefunden in Osteno, Lombardei (Italien)..(11)


Es gibt keinen Unterschied zwischen dem fossilen Bärlapp und seinem heutigen Gegenstück.

Die Frucht eines heutigen Nipabaumes wird hier mit einer kleineren fossilen Nipafrucht aus dem Eozän verglichen. Nipa ist eine stammlose Palme, die heute entlang tropischen Küsten oder an Flüssen nahe der Küsten wächst. Man kann sehen, dass sich die Frucht nicht verändert hat.(12)

In diesem Vergleich kann die komplexe Struktur der unveränderten Blätter eines Ahornbaumes festgestellt werden.

Suleyman Yusuf

Quelle:

1. Malcolm Wilkins, Plantwatching, New York, Facts on File Publications, 1988, p.25-26
2. Francis Darwin, The Life and Letters of Charles Darwin, 1887, p. 248
3. Ardvini, Teruzzi, Simon&Schuster's, Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.6 ve Malcolm Wilkins, Plantwatching, New York, Facts on File Publications, p.26
4. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.3
5. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.10
6. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.9
7. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.11
8. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.12
9. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.14
10. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.4
11. Ardvini, Teruzzi, Simon & Schuster's Guide to Fossils, New York, 1986, pic.no.15
12. Dr. Paul D. Taylor, Eyewitness Guides, Fossil, London, A Dorling Kindersley Book, 1994, p.38


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