Ein Vergleich der
menschlichen und elektronischen Nase
Wissenschaftler sagen, dass es keine
Entsprechung zur Wahrnehmungskapazität der
geruchssensitiven Zellen in der Nase gibt.1 Des Weiteren behaupten einige
Wissenschaftler offen die Unmöglichkeit ein
elektronisches Gerät zu entwickeln, das
vollständig die menschliche Nase kopieren
kann. Edward J. Staples, ein Experte in
elektronischer Sensortechnologie, ist einer,
der dies offen zugibt.2 Ein anderer Wissenschaftler, Professor
W. James Harper, sagt: „Eine elektronische
Nase ist kein Ersatz für Menschen – sie ist
ein Zusatz“.3 Er betont, dass die elektronische Nase
nur eine Beifügung sein kann.
Seine Aussage kann durch eine Analogie
ausgedrückt werden: Eine Kamera kann das
Auge nicht ersetzen, sondern nur
unterstützen. Die Beziehung zwischen der
elektronischen Nase und ihrer elektronischen
Entsprechung ist ziemlich dasselbe.
George Aldrich, chemischer Spezialist bei
der NASA, behauptete in der Ausgabe vom
23.6.2001 der Zeitschrift New Scientist,
dass nichts die menschliche Nase übertreffen
könne. Als er gefragt wurde, warum die NASA
bei olfaktorischen Tests keine elektrische
Ausrüstung verwende, antwortete Aldrich:
„… meiner Meinung nach kommen sie auch
nicht annähernd an die menschliche Nase
heran. Es gibt nichts Besseres als die
menschliche Nase.“4
Lassen wir für einen Moment diese
Tatsachen beiseite und vergleichen wir diese
beiden Modelle, um einmal mehr die
Überlegenheit der menschlichen Nase
aufzudecken:
-
Elektronische Nasen können nur eine
begrenzte Zahl von Gerüchen entdecken,
im Gegensatz zu den tausenden der
menschlichen Nase.
-
Computerunterstützte elektronische
Nasen sind weitaus größer im Vergleich
zur menschlichen Nase. Sie sind auch
empfindliche Geräte, die intensive
Pflege und Wartung benötigen. Des
Weiteren stellt das kurze Leben der
Sensoren ein größeres Problem dar.5
Unser Geruchswahrnehmungssystem auf
der anderen Seite benötigt während
seiner Operationslebenzeit keine
Wartung.
-
Die Kosten einer einzigen
elektronischen Nase können sich auf
$100.000 belaufen.6
-
In der menschlichen Nase wird der
Geruchswahrnehmungsprozess in weniger
als einer Sekunde abgeschlossen. Die
Analyse im elektronischen Gegenstück
allerdings dauert Minuten.7
-
Die Anpassung der Sensoren und die
Programmierung der Computer, die an sie
angeschlossen sind, sind besonders
wichtig. Forschungen haben gezeigt, dass
hohe Anteile von Wasser, Alkohol,
Kohlensäure und Essigsäure die
Sensitivität des Geräts beeinträchtigen
können.8
Dazu kommt noch, dass
Geruchsexperten die elektronische Nase
sehr vorsichtig programmieren müssen.
Ansonsten würden gewisse Gerüche das
Gerät dazu bringen unkorrekte oder
unsichere Ergebnisse zu liefern.
-
Jedes System, das aus Sensoren und
Computern aufgebaut ist, entbehrt eines
jeglichen Mechanismus logische Urteile
zu fällen. Menschen hingegen fangen
bereits im jungen Alter an diesen
Prozess durchzuführen. Sobald ein Baby
geboren ist, erkennt es seine Mutter
durch ihren Geruch und kann zwei Tage
später Gerüche unterscheiden.9
-
Trotz der fortgeschrittenen
Technologie heutzutage kann kein
elektronisches Gerät mit der Kapazität
der menschlichen Nase hergestellt
werden, was zeigt, wie erstaunlich das
Design unseres Geruchswahrnehmungssystem
in Wirklichkeit ist. Auf dem Gebiet der
elektronischen Nase arbeitende
Fachmänner sind sich dessen eher bewusst
als die meisten anderen Menschen.
 
Die
elektronische Nase ist weitaus
primitiver als die menschliche
Nase, trotz all der Technologie,
die sie gebraucht.
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Dieses Geruchswahrnehmungssystem
funktioniert seit der Erschaffung des ersten
Menschen auf perfekte Weise. Dennoch ist die
Struktur so komplex, dass die Details des
arbeitenden Geruchsrezeptormechanismus und
des Wahrnehmungssystems im Gehirn in weitem
Maße noch nicht verstanden werden. In der
Tat ist weniger über das olfaktorische
System bekannt als über Sehen, Hören und
Fühlen.10
Aus diesem Grund ist jedes die
menschliche Nase zu ersetzende elektronische
System eindeutig Wunschdenken.
Offensichtlich werden in den kommenden
Jahren fortgeschrittenere elektronische
Nasen hergestellt, aber das ändert nicht
diese nahe liegende Wahrheit: Eine
elektronische Nase kann nicht durch Zufall
entstehen, sondern ist das Produkt einer
spezifischen Planung, Programmierung und
Design. Auf ähnliche Weise sind die ihren
elektronischen Gegenstücken so überlegenen
Nasal- und Geruchssysteme nicht spontan oder
durch Zufall entstanden. Sie sind Beweise
der überlegenen Kunstfertigkeit Gottes, des
unendlich Liebenden und Gnädigen. Und die
Art, wie sie in den Dienst aller Lebewesen
gestellt wurden, ist ein großer Segen.
Um es kurz zu fassen, wird jede neue
wissenschaftliche Entdeckung bezüglich des
menschlichen Körpers und des
Geruchswahrnehmungssystems einmal mehr jenen
Enttäuschung verursachen, die darauf
bestehen die Evolution zu unterstützen.
Zugleich werden uns solche Fortschritte
ermöglichen ein deutlicheres Bild von Gottes
unendlichem Wissen und Intellekt zu
erhalten. Das wird Gläubigen ermöglichen
sich Gott zu nähern, Seine Macht besser zu
schätzen, und ihre Furcht (taqwa) vor Ihm zu
steigern.
Die Überzeugungen der Gläubigen
angesichts Gottes Verse wurden im Quran
offenbart:
Siehe, in der Schöpfung von
Himmeln und Erde und in dem Wechsel von
Nacht und Tag sind wahrlich Zeichen für die
Verständigen, Die da Gottes gedenken im
Stehen und Sitzen und Liegen und über die
Schöpfung der Himmel und der Erde
nachdenken: "Unser Herr, Du hast dies nicht
umsonst erschaffen! Preis sei Dir! Bewahre
uns vor der Feuerspein! (Sure Al `Imran,
190-191)
Suleyman Yusuf
1 Philip Morrison, “The Silicon Gourmet,” Scientific
American, April 1997; www.sciam.com/0497issue/0497wonders.html.
2 Mia Schmiedeskamp, Op cit.
3 Pam Frost, “Electronic Nose Inspects Cheese, Hints
at Human Sense of Smell,” The Ohio State University
Research News, 30.9.1998, www.acs.ohio-state.edu/units/research/archive/nosetron.htm.
4 “Nose Jop, "New Scientist Magazine, 23. Juni2001,
S. 44-47.
5 W. James Harper, “Strengths and Weakness of the
Electronic Nose,” www.fst.ohio-state.edu/FS/nose/sld024.htm.
6 Pam Frost, Op cit.; www.acs.ohio-state.edu/units/research/archive/nosetron.htm.
7 Philip Morrison, “The Silicon Gourmet,” Scientific American, April 1997, www.sciam.com/0497issue/0497wonders.html.
8 W. James Harper, “Strengths and Weakness of the
Electronic Nose,” www.fst.ohio-state.edu/FS/nose/sld026.htm.
9 “Infancy,” M. Encarta Encyclopedia 2000.
10 Pam Frost, Op. cit., www.acs.ohio-state.edu/units/research/archive/nosetron.htm. |