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Ein einzigartiges Kommunikationszentrum: Der Riechkolben

Der Riechkolben befindet sich in der vorderen Region im Gehirn, unmittelbar oberhalb der olfaktorischen Region und dem Schädel. (Abbildung 12) Es gibt 2 Kolben, die den beiden olfaktorischen Regionen entsprechen, jede von der Größe einer Erbse. Trotz ihrer geringen Größe können sie bezogen auf die Aufgaben, die sie durchführen, mit gigantischen Kommunikationszentren verglichen werden. Alle Signale der Geruchsrezeptoren werden zunächst in diesem Zentrum gesammelt. Millionen von Dateneinheiten werden umgeordnet und dann mittels spezieller Geruchsnerven zur Interpretation an Geruchscortex, Hippocampus, Amygdala und Hypothalamus im Gehirn geschickt. (Abbildung 13) Der Riechkolben, der winzig ist, ist der Ort, wo makellose Kommunikation zwischen Millionen von olfaktorischen Zellen stattfindet. Untersuchen Sie die Kommunikation im Kolben eingehender und Sie werden sehen, wieso dieses Koordinationszentrum so unvergleichlich ist.


(Abbildungen 12-13)
Der Ort des Riechkolbens im Schädel, und Details seiner Struktur

Die Geruchsrezeptorzellen bringen die Signale zum Kolben. Die Mitralzellen, von denen ein Erwachsener etwa 50.000 hat, tragen die Botschaften, die sie vom Kolben erhalten, an das Gehirn. Kommunikation zwischen 2 Gruppen wird durch Kommunikationseinheiten im Kolben namens Glomeruli bewirkt. Bedenken Sie dass diese sphärische Kommunikationseinheit einen Durchmesser von bloß 0.1 Millimeter (0.004 Zoll) besitzt.1 Es gibt etwa 2000 Glomeruli in einem einzigen Riechkolben. Jede Glomerul enthält bis zu 25.000 Geruchsrezeptorzellaxone und bis zu 25 Mitralzellendendrite.2

Wenn wir diese Zahlen im Ganzen betrachten, ergeben sich die überraschende Zahlen: Botschaften von Millionen von Geruchszellen werden zu zehntausenden von Mitralzellen übertragen. (Abbildung 14) Millionen von Informationseinheiten werden also in wenigen tausendstel einer Sekunde zwischen Zellen ausgetauscht, und dies in einer fehlerlosen Art. Darüberhinaus wird die Information von jedem Rezeptor im Kolben gesammelt, umgeordnet und organisiert, um die Geruchsempfindlichkeit weiter zu steigern – mit anderen Worten wird ein vollkommeneres Ergebnis erreicht als zuvor existiert hat.3

Um eine Analogie für diese fehlerfreie Kommunikation zu bemühen: Nehmen Sie an, dass bestimmte Informationen entlang Millionen Telefonleitungen transportiert werden und dass an einem Schaltbrett die Anzahl dieser Linien plötzlich auf 1000 reduziert wird. Bei einem solchen Vorfall wäre es unmöglich, dass es keinen Verlust der ursprünglichen Information oder keine Fehler in der Übertragung gäbe. Es ist nicht möglich dies zu verhindern, selbst bei Gebrauch fortgeschrittener Technologie. Dennoch führen die Geruchszellen während ihres gesamten Lebens dieselbe Funktion auf makellose Weise aus. Die Nachrichtenübertragung im Kolben ist das Ergebnis einer erstaunlichen Schöpfung.

Jüngste Forschung hat eine Menge Wunder des Designs im Riechkolben aufgezeigt. Die Verbindungen, die von den olfaktorischen Zellen mit den Kommunikationseinheiten im Kolben errichtet werden, finden in einer enormen Ordnung und Regelmäßigkeit statt. Die Glomerul, zu der jede Geruchsrezeptorzelle übertragen wird, ist vorbestimmt, so dass Signale derselben Art von Rezeptor eine bestimmte Glomerul treffen. Jede einzelne von Millionen von olfaktorischen Zellen, aus verschiedenen Gegenden der olfaktorischen Region, kommt auf eine von etwa 2000 Glomeruli.4 (Abbildung 15) Die gängige Ansicht der Forscher, die dies entdeckten, ist dass Daten von verschiedenen Rezeptoren in einer äußerst organisierten Weise übertragen werden.5 Jede einzelne von Millionen von Zellen findet genau die richtige aus 2000 Alternativen – was einmal mehr die Behauptungen der Evolutionisten zerschmettert, die Komplexität auf reinen Zufall zurückzuführen.

(Abbildung 14)
Die Schöpfung im Riechkolben ist außergewöhnlich komplex. Das Diagramm an der Seite zeigt nur 2 Geruchszellen (braun und blau) mit verschiedenen Rezeptoren, 2 Glomerule und einige Zellen. Bedenken Sie, dass es mehrere 10 Millionen von Geruchszellen gibt, Tausende verschiedener Geruchsrezeptoren, 2000 Glomerule und Zehntausende von Mitralzellen, gehäuften Zellen, Granulzellen und periglomerulare Zellen im Geruchswahrnehmungssystem. Wenn man all dies bedenkt, kann die einbezogene Komplexität besser verstanden werden.

Andere Zellen im Riechkolben sind periglomerulare und granulare Zellen, welche aktiviert werden, wenn der Nachrichtenfluss angehalten werden muss. Man nimmt an, dass sie eine präventive Rolle spielen.6 Die Kontrollmechanismen hier sind so komplex, dass das System noch immer nicht vollständig erforscht ist.

Stellen Sie sich ein Telefonnetz in einer großen Stadt mit Millionen von Einwohnern vor. Könnte ein solches Netz, in dem Millionen von Telefonen verbunden sind, von selbst entstehen? Könnten Zentren mit Schaltbrettern, an die die Telefone verbunden sind, durch Zufall entstehen? Selbst wenn alle Rohmaterialien auf einem Feld zusammengesammelt werden und man Millionen von Jahren warten würde, könnte es möglich sein, dass das infrage kommende makellose Kommunikationsnetz spontan entstehen würde, wie die Evolutionisten behaupten?

Die Antworten sind klar. Egal, wie lange Sie warten, nicht ein einziges Telefon wird entstehen, geschweige denn ein urbanes Telefonnetz. Das ist so, weil ein Telefonnetz das Produkt von Design und Ingenieurswissen ist und mit empfindlichen Messungen und Berechnungen geplant und angeordnet werden muss. Jede andere Erklärung ist purer Unsinn. Auf dieselbe Weise, ist es vollkommen unsinnig die komplexe Struktur des Riechkolbens in Bezug auf Zufall zu erklären.


(Abbildung 15)
Eine vereinfachte Darstellung der außergewöhnlich komplexen Kommunikationen im Riechkolben. Dieses Diagramm stellt nur 3 von 1000 verschiedenen Typen von Geruchsrezeptorzellen dar (blau, grün und braun), und die Verbindungen, die sie mit den Mitralzellen (gelb) in ihren eigenen spezifischen Kommunikationseinheiten (in den Glomerulen) errichten.

Es ist ein erstaunlicher Beweis der Schöpfung, dass nicht die geringste Verwirrung während der Kommunikationen im Riechkolben auftreten darf. Es ist Gott, der Herr der Welten, Der dieses makellose System als Segen für Menschen zur Existenz gebracht hat, mit all seinen Details. Es gibt nichts Weiteres zu sagen über diejenigen, die das Gegenteil behaupten, die das vollkommene Design in diesem System blinden, unkontrollierten Zufällen zuschreiben, denn die Tatsache der Schöpfung und all die Beweise sind für alle einfach zu sehen. Jeder, der eine solche Behauptung aufstellt, muss über ein verkümmertes Gewissen verfügen, den Gebrauch von Logik und Vernunft verloren haben, und die Veranlagung haben Tatsachen nicht zu akzeptieren.

Es wird im Quran mit folgenden Worten offenbart, dass sich die Gläubigen an Menschen mit derselben geistigen Haltung wenden:

… Glaubst du etwa nicht an Den, Der dich aus Staub erschaffen hat und dann aus einem Samentropfen, und dich dann zu einem Mann geformt hat? Für mich ist jedoch Gott mein Herr. Und ich stelle meinem Herrn nichts zur Seite. (Sure al-Kahf, 37-38)

Suleyman Yusuf

1. Kensaku Mori, Hiroshi Nagao, Yoshihiro Yoshihara, “The Olfactory Bulb: Coding and Processing of Odor Molecule Information,” Science 286, 22. Oktober 1999, S. 711-715.
2. Tim Jacob, Olfaction, 2001, www.cf.ac.uk/biosi/staff/jacob/teaching/sensory/olfact1.html.
3. Ibid.
4. P. Mombaerts, F. Wang, C. Dulac, S.K. Chao, A. Nemes, M. Mendelsohn, J. Edmondson, R. Axel, “Visualizing an olfactory sensory map,” Cell 87, 15 November 1996, S. 675-686.
5. “Sensing Smell,” Howard Hughes Medical Institute Annual Report, 1999, www.hhmi.org/annual99/a243.html.
6. Tim Jacob, “Olfaction,” 2001, www.cf.ac.uk/biosi/staff/jacob/teaching/sensory/olfact1.html.


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