Ein Aufruf zum Nachdenken
Als
Sie sich hinsetzten um fernzusehen, hat
Ihnen da jemand mitgeteilt, dass die
Übertragung nicht von einer Fernsehstation
kam, sondern als Folge elektromagnetischer
Wellen, die sich zufällig in der Luft
formten? Und dass der Fernseher nicht in
einer Fabrik hergestellt wurde, sondern sich
über die Jahre spontan aus den Atomen und
Molekülen in Ihrem Haus gebildet hat? Was
würden Sie dann denken?
Sie würden möglicherweise denken, dass
diese Person scherzte. Sie würden ihren
Worten sicherlich kein Vertrauen schenken.
Wenn Sie erkennen würden, dass sie
vollkommen ernst war, als sie diese
Behauptung aufstellte, würden sie
schlussfolgern, dass sie ihren Verstand
verloren hat. Dies ist so, weil es sich bei
diesem Beispiel um ein technologisches
Design handelt: Ein Fernseher ist ein
speziell hergestelltes Gerät mit dem Ziel
Fernsehübertragungen zu empfangen. Um es
kurz zu fassen: beides, der Fernseher und
die Übertragungen – und jeder Aspekt der
Beziehung zwischen den beiden – wurde bis
ins kleinste Detail geplant. In diesem
komplexem System gibt es absolut keinen
Spielraum für den Zufall.
(Abbildung 5)
Dank der makellosen inneren
Struktur der in der Abbildung
sichtbaren Nase sind wir in der
Lage Geruchsmoleküle
wahrzunehmen, die uns von außen
erreichen.
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Dennoch behaupten Evolutionisten etwas,
das irrationaler ist. Die Ansicht von Darwin
und seinen evolutionistischen Anhängern kann
wie folgt zusammengefasst werden: Gemäß
ihrer Logik entstand der
Geruchswahrnehmungsmechanismus – der weitaus
fortgeschrittener als die
Fernsehübertragungstechnologie und noch
immer nicht vollständig verstanden ist – so
wie die makellose Harmonie zwischen den
unzähligen Geruchsmolekülen in der Nase
durch sogenannte Zufälle. (Abbildung 5) Um
es anders auszudrücken: Atome vermengten
sich auf zufällige Weise, um Moleküle zu
bilden, die die verschiedenen Aromen auf der
Erde ausmachen. Zur gleichen Zeit brachten
diese selben Moleküle die Nase hervor, das
Organ, das in der Lage ist sie alle einzeln
zu identifizieren und zu interpretieren, was
es wahrnimmt. Hier ist angeblich kein Plan,
Design oder Intellekt beteiligt. Gemäß den
Evolutionisten geschah alles über Milliarden
von Jahren hinweg durch unbewusste,
unkontrollierte und zufällige Ereignisse,
die schließlich in Kombination jede Menge
perfekter makelloser Systeme erzeugt haben.
Jeder, der über ein wenig Vernunft und
gesunden Menschenverstand verfügt, kann
sofort die Fehler in dieser
evolutionistischen Logik sehen. Die Themen,
die in späteren Kapiteln dieses Buches
behandelt werden, werden detailliert die
Fehler aufzeigen, die die Evolutionisten in
Bezug auf diese Themen begehen. Ohne Zweifel
wurde die Struktur der Nase speziell dazu
erschaffen Gerüche wahrzunehmen. Sie ist
auch noch ein weiteres Zeichen der
Allwissenheit Gottes, Ihres Schöpfers. Jede
Einzelheit, die Sie auf diesen Seiten lernen
werden, stellt einen Beweis dieses
makellosen Designs und seiner vollkommenen
Erschaffung dar.
In der Tat hat Gott im Quran diese
Harmonie und Makellosigkeit offenbart, die
überall auf der Erde gesehen werden kann:
Der sieben Himmel erschaffen hat,
einen über dem anderen. Du erblickst in der
Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis.
So schau dich von neuem um, ob du Mängel
siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal
schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf
und matt zu dir zurückkehren. (Sure al-Mulk,
3-4)
Suleyman Yusuf
1. Diane Ackerman, A Natural History of Senses, New
York: Vintage Books, 1995, S. 6.
2. Philip Morrison, “The Silicon Gourmet,” Scientific American, April 1997, S. 92.
3. Stuart J. Firestein, “Olfactory Receptor
Neurons,” Encyclopedia of Life Sciences, December
2000, www.els.net.
4. Heinz Breer, “Olfaction,” Encyclopedia of Life
Sciences, August 1999, www.els.net.
5. Ibid.
6. Ibid.
7. Britannica CD 2000 Deluxe Edition,
Chemoreception: Process of Olfaction.
8. Diane Ackerman, Op. cit., S. 46. |