Grundgeschmacksarten

Das Geschmackswahrnehmungssystem
hat ein außergewöhnlich
komplexes Design, das die
Erhabenheit von Gottes Schöpfer
ausstellt.
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Die vorherrschende wissenschaftliche
Auffassung ist, dass es 5 Grundgeschmäcker
gibt: süß, salzig, bitter, sauer und Umami.1 Jeder ist vertraut mit den ersten
vier, obwohl der fünfte für einige ein neuer
Begriff sein könnte. Umami ist ein vom
Glutamat abstammender Geschmack, eine der 20
Aminosäuren in der Struktur von Proteinen,
die in Fleisch, Fisch und
hülsenfruchtartigem Gemüse angetroffen
werden kann. (Monosodiumglutamat, das
verwendet wird um den Geschmack in
Fertigspeisen zu steigern, übermittelt auch
diesen Geschmack.)

(Abbildung 30)
Neueste wissenschaftliche
Forschung hat den Fehler der
sogenannten Geschmackskarte und
ein außergewöhnlich komplexes
Kommunikationssystem in jeder
Geschmackszelle aufgedeckt.
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Einige Wissenschaftler stimmen nicht
damit überein, dass die Lebensmittel, die
wir essen und trinken, nur aus den
Kombinationen dieser 5 Geschmäcker bestehen.
Einige Forscher wie Professor Andrew L.
Spielman (Universität von New York, College
of Dentistry), Professor G. Brand (Monell
Chemical Senses Center), und Dr. Wentao Yan
(Universität von New York, College of
Dentistry) denken, dass andere Geschmäcker
wie Fett, Wasser und metallische Geschmäcker
Grundgeschmäcker ausmachen könnten.2
Eine von der Forschung hervorgebrachte
Auskunft ist, dass die Geschmackskarte nicht
korrekt ist.3 (Abbildung 30) Die
Geschmackskarte war ursprünglich auf der
Annahme aufgebaut, dass Süße an der Spitze
der Zunge wahrgenommen wird, Salzigkeit an
den Rändern, Säure an den Seiten und
Bitterkeit im Hinterbereich. Diese Karte
beruhte allerdings auf einer
Fehlinterpretation von Forschung aus dem
19-ten Jahrhundert. Die neueste Forschung
zeigt, dass Geschmackszellen auf mehr als
bloß ein Stimulans reagieren (4)
und dass jeder Geschmacksrezeptor ein
komplexeres Kommunikationssystem hat, als
jemals angenommen wurde. Im Gegensatz zu
vorherigen Annahmen baut jede
Geschmackszelle eine Kommunikation mit
mehreren spezifischen Stimuli auf, nicht
bloß mit einem. Die Methoden der
Kommunikation in Rezeptorzellen sind einer
der Beweise, dass diese Zellen ein Werk der
Schöpfung sind.
Suleyman Yusuf
1 Stephen D. Roper, “Taste: Cellular Basis,”
Encyclopedia of Life Sciences, Mai 1999,
www.els.net. 2 A.I. Spielman, J.G. Brand, and W. Yan,
“Chemosensory Systems,” Encyclopedia of Life
Sciences, June 2000, www.els.net. 3 David V. Smith, Robert F. Margolskee, “Making
Sense of Taste,” Scientific American, März 2001,
S.26-33.
4 Ibid. |