Warum wird die Ablehnung der
Evolutionstheorie als Ablehnung
von Entwicklung und Fortschritt diffamiert?
Das Wort "Evolution"
ist in jüngster Zeit mit verschiedenen Bedeutungen
verwandet worden. Ein sozialer Aspekt ist hinzugefügt
worden, und es hat auch die Bedeutungen "menschlicher
Fortschritt" und "technologische Entwicklung"
angenommen. Es gibt an dem Wort "Evolution" nichts
auszusetzen, wenn es in diesen Zusammenhängen benutzt
wird. Ohne Zweifel wird der Mensch seine Intelligenz,
sein Wissen und seine Kraft nutzen, sich mit der Zeit
weiter zu entwickeln. Die Summe menschlichen Wissens
wächst von Generation zu Generation. Doch dies ist weder
ein Beweis für die Evolutionstheorie, die versucht, die
Entstehung des Lebens mit dem Zufall zu erklären, noch
widerspricht dies in irgendeiner Weise der Tatsache der
Schöpfung.
Dennoch lassen sich
Darwinisten hier auf flinke Wortspiele ein und vermengen
dabei Richtiges mit Falschem. Es ist beispielsweise
richtig, wenn man erklärt: "Berücksichtigt man die lange
Zeit, seit der der Mensch als soziales Wesen lebt, so
sind sein Wissen, seine Kultur und seine Technologie
einem ständigen Entwicklungsprozess unterworfen." (Hier
müssen wir uns erinnern, dass es allerdings zeitweilige
Rückschritte genauso geben kann wie Fortschritt.
Soziologisch gesprochen gab es Zeiten des Fortschritts
genauso wie Zeiten der Stagnation und der Regression.)
Die Behauptung jedoch, "Genauso wie der Mensch sich
entwickelte und fortschritt, gab es im Lauf der Zeit
Fortschritt und Veränderung bei den anderen lebenden
Arten" ist völlig falsch. Auch wenn es logisch und
wissenschaftlich ist, zu sagen, "Das Wissen des Menschen
als denkendes Wesen hat sich erhöht und ist an
nachfolgende Generationen weitergegeben worden", so ist
es völlig sinnlos, zu behaupten, das Leben sei durch
Zufall entstanden und hätte sich entsprechend der
natürlichen Lebensbedingungen weiter entwickelt.
Die
größten Namen im Fortschritt der Wissenschaft glaubten
alle an die Schöpfung
Ganz gleich, wie sehr
Darwinisten auch versuchen, Begriffe wie Innovation und
Fortschritt für sich zu vereinnahmen, die Geschichte hat
gezeigt, dass alle wirklichen Initiatoren von Innovation
und Fortschritt religiöse Wissenschaftler waren, die an
die heilige Schöpfung glaubten.

Leonardo Da Vinci

Max Planck

Einstein

Gregor Mendel
|
Newton

Galileo

Kepler

Louis Pasteur
|
Die Spuren gläubiger
Wissenschaftler sind überall in der Geschichte der
Wissenschaft zu finden. Leonardo da Vinci,
Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler und
Galileo Galilei, der eine neue Ära der
Astronomie einleitete, George de Cuvier,
einer der Begründer der Paläontologie, Carl von
Linné, der Begründer der modernen biologischen
Systematik, Isaac Newton, der Entdecker
des Gravitationsgesetzes, Edwin Hubble,
der die Existenz der Galaxien und die Expansion des
Universums herausfand und viele andere glaubten an Gott
und daran, dass das Universum von Ihm erschaffen worden
ist.
Einer der größten
Wissenschaftler überhaupt, Albert Einstein,
sagte:
Wissenschaft kann nur
geschaffen werden von Menschen, die ganz erfüllt sind
von dem Streben nach Wahrheit und Begreifen. Diese
Gefühlsbasis aber entstammt der religiösen Sphäre...
Ohne solchen tiefen Glauben kann ich mir einen
wirklichen Forscher nicht vorstellen. Wissenschaft ohne
Religion ist lahm...
1
Der Deutsche
Max Planck, der Begründer der modernen Physik,
sagte:
Jeder, der ernsthaft
mit wissenschaftlicher Tätigkeit befasst war, hat
erkennen müssen, dass über dem Eingangstor zum Tempel
der Wissenschaft die Worte geschrieben stehen: "Du musst
einen festen Glauben haben". Dies ist ein
unverzichtbarer Charakterzug für den Wissenschaftler.2
Die Geschichte der
Wissenschaft zeigt, dass Veränderung und Fortschritt das
Ergebnis der Arbeit von an die Schöpfung glaubenden
Wissenschaftlern war. Wissenschaftliche Entwicklungen
besonders des zwanzigsten und einundzwanzigsten
Jahrhunderts bescherten uns zahllose Beweise für die
Realität der Schöpfung. Wir haben entdeckt, dass das
Universum aus dem Nichts entstand, mit anderen Worten,
dass es erschaffen wurde. Es wird von der gesamten
wissenschaftlichen Welt akzeptiert, dass das Universum
durch den Urknall entstanden ist. Das Modell des
unendlichen Universums ohne Anfang und Ende, von
Materialisten unter den primitiven wissenschaftlichen
Bedingungen des 19. Jahrhunderts entwickelt, hat sich
als falsch erwiesen. Man hat erkannt, dass das Universum
erschaffen worden ist, wie es im Quran steht, dass es
einen Anfang hat, dass es Grenzen hat und dass es sich
im Lauf der Zeit ausgedehnt hat. Der Quran drückt dies
so aus:
Sehen
die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel und die Erde
eine einzige dichte Masse waren, die Wir spalteten und
dass Wir dann aus dem Wasser alles Lebendige entstehen
ließen? Wollen sie denn nicht glauben? (Sure 21:30 -
al-Anbiya)
Den
Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft und seht, wie
Wir ihn (ständig) ausdehnen! (Sure 51:47 - adh-Dhariyat)
Es war wieder die
Wissenschaft des zwanzigsten Jahrhunderts, die uns
weitere Beweise über den Aufbau des Lebens lieferte. Das
Elektronenrastermikroskop enthüllte uns die Struktur der
Zelle, der kleinsten Einheit des Lebens und die
Elemente, aus denen sie besteht. Die Entdeckung der DNS
zeigte die unendliche Intelligenz, die in der Zelle
steckt. Fortschritte der Biochemie haben uns die perfekt
funktionierenden Prozesse auf molekularer Ebene gezeigt.
Dieses überlegene Design kann nicht anders erklärt
werden als durch die Schöpfung.
Es lag ausschließlich
an dem primitiven Kenntnisstand der Wissenschaft des 19.
Jahrhunderts, dass der Boden für die Entwicklung der
Evolutionstheorie bereitet werden konnte.
Man sieht, es ist
nicht möglich, die die an die Schöpfung glauben und die
ständig neue Beweise dafür liefern, als
wissenschaftsfeindlich oder fortschrittsfeindlich
darzustellen. Im Gegenteil, diese Leute geben
Wissenschaft und Fortschritt die größtmögliche
Unterstützung. Es sind die, die allen wissenschaftlichen
Beweisen den Rücken zukehren und die Evolutionstheorie
verteidigen, die dem wissenschaftlichen Fortschritt in
Wahrheit entgegenstehen, denn die Evolutionstheorie ist
nichts als ein Phantasiegebilde.
Suleyman Yusuf
1. Science, Philosophy and Religion,
A Symposium, published by the Conference on Science,
Philosophy and Religion in Their Relation to the
Democratic Way of Life, Inc., New York, 1941, (emphasis
added) 2. Max Planck, Where Is Science Going?, Allen &
Unwin, 1933, p.214, (emphasis added)
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