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Das Glaubensbekenntnis „La
ilaha illa Allah, Muhammadur rasuulu Allah“ muss mit
Überzeugung gesagt werden. Dieser Ausspruch bedeutet „Es
ist kein wahrer Gott außer Gott (Allah)1,
und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes.” Der
erste Teil „Es ist kein wahrer Gott außer Gott” bedeutet,
dass niemand das Recht besitzt, angebetet zu werden, außer Gott
allein, und dass Gott weder einen Partner noch einen Sohn hat. Das
Glaubensbekenntnis heißt Schahada, es ist eine einfache
Formulierung, die mit Überzeugung gesagt werden sollte, wenn man zum
Islam konvertieren möchte. Das Glaubensbekenntnis ist die
wichtigste Säule des Islam.
Das Glaubensbekenntnis „Schahada“
Das Bekenntnis (arab.
Schahada) der Einheit Allahs, ist die erste der fünf Säulen, auf der
der Islam ruht.
Das Glaubensbekenntnis
[schahada] eines Muslim ist:
Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt
und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist."
[aschhadu
la-ilaha-ill-aalah wa aschhadu anna muhammadan rasulullah]
Das islamische
Glaubensbekenntnis hat eine Besonderheit gegenüber allen anderen
Bekenntnissen. Während die anderen Bekenntnisse mit "Ich glaube
an..." beginnen, beginnt das islamische Bekenntnis mit einer
deutlichen Ablehnung, was insbesondere im arabischen Wortlaut
deutlich wird. Es beginnt mit "la", was eine
Verneinung und Lossagung ist, denn erst wenn man sich von allem
Falschen trennt, kann man die Wahrheit annehmen. Erst wenn das
schmutzige Glas von allem Schmutzigen gereinigt wird, kann es
saubere reinigende Wasser aufnehmen.
Eine zweite
Besonderheit des Bekenntnisses ist die Tatsache, dass der Höchste
aller Geschöpfe, Prophet Muhammad (s.a.v.) zuerst als Diener und
dann erst als Gesandter [nabi] vorgestellt wird. Das öffentliche Aussprechen des Glaubensbekenntnis in aufrichtiger
Absicht [niyya] ist hinreichend, um als Muslim anerkannt zu werden.
Für die innere Aufrichtigkeit ist der Glaube an den Stamm der
Religion [usul-ad-din] bedeutungsvoll.
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