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Die jährliche Pilgerfahrt (Hacc) ist einmal im Leben
Pflicht für die, die körperlich und finanziell in der Lage dazu
sind. Über zwei Millionen
Menschen kommen jedes Jahr aus allen Ländern der Erde nach Makkah. Obwohl Makkah immer ein Anziehungspunkt für
Besucher ist, findet die jährliche Hacc im zwölften
Monat des islamischen Kalenders statt. Männliche Pilger
tragen besonders einfache Kleidung, die jegliche Unterscheidung
nach Klassen und Kulturen unmöglich macht, so dass alle gleich
vor Gott stehen.
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Pilger beten in der haram
Moschee in Makkah. In dieser Moschee
befindet sich die Kaaba (das schwarze Gebäude im
Bild), zu der sich die Muslime beim Beten hinwenden.
Die Kaaba ist ein Ort der Anbetung. Gott befahl
Abraham und seinem Sohn Ismael sie zu bauen.
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Die Riten des Hacc
bestehen aus dem siebenmaligen Umkreisen der Kaaba und dem
siebenmaligen Gehen zwischen den Hügeln Safa und Marwa, wie es
Haggar auf ihrer Suche nach Wasser getan hat. Dann stehen die
Pilger zusammen in Arafat
und bitten Gott um seine Vergebung und was ihnen noch am Herzen
liegt. Dieser Tag wird oft mit dem Tag des Gerichts
verglichen.
Das Ende des Hacc
bildet das große Fest Eid al-Adha, das mit Gebeten
begangen wird. Dieses und Eid al-Fitr, ein Festtag
am Ende des Ramadan, bilden die zwei Feste des islamischen
Kalenders.
Die Pilgerfahrt „Hadsch“
Die Wallfahrt nach Mekka, Hadsch,
ist nur für diejenigen eine Pflicht, die dazu körperlich und finanziell imstande
sind. Trotzdem kommen jedes Jahr mehr als zwei Millionen Menschen von allen
Teilen der Erde nach Mekka, was den Angehörigen der unterschiedlichsten Nationen
eine einmalige Möglichkeit der Begegnung bietet. Die alljährliche Hadsch beginnt
im zwölften Monat des islamischen Mondjahres. Die Wallfahrer tragen besondere
Kleidung: einfache Gewänder, die alle Unterschiede der Klasse und Kultur
aufheben, so dass alle gleich vor Gott dastehen. Zu den Riten der Hadsch, die
auf Abraham zurückgehen, gehört das siebenmalige Umschreiten der Kaaba und der
siebenmalige Gang zwischen den Hügeln Safa und Marwa, wie es Hagar (Abrahams
Frau) bei ihrer Suche nach Wasser tat. Später stehen die Wallfahrer miteinander
in der weiten Ebene von Arafat (eine große Wüstengegend außerhalb von Mekka) und
beteiligen sich am Gebet um Gottes Vergebung, was oftmals als eine Vorausschau
auf den Tag der Auferstehung betrachtet wird. Den Abschluss der Hadsch bildet
ein fest, der Tag des »Idu-l-adha«, das überall in muslimischen Gemeinden mit
Gebet und Austausch von Geschenken begangen wird. Dieser Tag und »Idu-l-fitr«,
der Festtag am Ende des Ramadan, sind die beiden Feiertage des Islamischen
Kalenders.
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