Dem Qur’an nach sind Männer und Frauen vor Gott gleich.
Die Frauen werden nicht wegen der Übertretung im Zusammenhang mit
dem »verbotenen Baum« getadelt, und ihre Beschwerlichkeit bei
Schwangerschaft und Geburt gelten auch nicht als Strafe dafür.
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Der Islam sieht eine Frau, ob allein stehend oder verheiratet,
als eigenständiges Individuum an, mit dem Recht selbst Eigentum und
Vermögen zu besitzen und darüber zu verfügen. Der Bräutigam übergibt
der Braut ein Hochzeitsgeschenk zu ihrer eigenen persönlichen
Verwendung, und sie kann ihren eigenen Familiennamen beibehalten,
statt den ihres Ehemannes anzunehmen. Die Rollen von Männern und
Frauen sind einander ergänzend und zusammenwirkend. Rechte und
Verantwortlichkeiten beider Geschlechter sind insgesamt angemessen
und ausgewogen.
Sowohl Männer als auch Frauen haben sich auf einfache, bescheidene
und ehrsame Weise zu kleiden. Besondere traditionelle
Frauenbekleidung, wie man sie in manchen muslimischen Ländern
antrifft, entstammt oft eher örtlichem Brauchtum statt religiösen
Grundsätzen. Ebenso spiegelt die Behandlung der Frauen in manchen
Gegenden der muslimischen Welt kulturelle Sitten wieder, die mit den
wahren islamischen Lehren nicht immer übereinstimmen oder ihnen
sogar zuwiderlaufen.
Der Prophet Mohammed (A.S.M) sagte: »Derjenige von den Gläubigen
ist am vollkommensten im Glauben, der am besten im Umgang und am
freundlichsten zu seiner Frau ist.«