Mimosa pudica hat
ein hochinteressantes Verteidigungssystem.
Wenn die Spitze eines Blattes der Pflanze
ein wenig gedrückt wird, kollabieren die
Blätter entlang der Blattstängel, und sogar
die Stängel selbst entspannen sich. Wenn,
was auch immer den Blattbereich berührt,
dann noch immer dort sitzt, so erfolgt eine
zweite Abwärtsbewegung, die die scharfen
Dornen des Stängels zum Vorschein kommen
lässt. Das reicht allemal aus, um jedes
Insekt zu verjagen. |
Einige Pflanzenarten
versprühen organische chemische Stoffe, um sie
sich gegen einen Angriff zu schützen. Dank
dieser chemischen Stoffe werden Käfer angelockt,
welche die angreifenden Raupen fressen und
dadurch die Pflanze bewachen.
Die Blätter einer
Tabakpflanzenart in Utah/USA werden häufig von
der Manducamotte befallen. Die Tabakpflanze
„analysiert“ den Speichel der Raupe, die ihre
Blätter annagt und „versteht“, dass sie
beschädigt wird. Sofort „schaltet“ sie ihr
Verteidigungssystem „ein“ und beginnt damit, die
organische chemische Substanz an den
Blattspitzen zu produzieren. Dank dieses
chemischen Stoffes kommt der Geocoriskäfer der
Pflanze sofort zur Hilfe und frisst die Eier der
Raupe auf, wodurch ein größerer Schaden
verhindert wird.
So wird die Larve, die
der Pflanze Schaden zufügt, durch eine Strategie
und einen erhabenen Verstand vernichtet. Gut,
aber
-Woher kann die Pflanze
verstehen, dass sie beschädigt wird?
-Wie kann die Pflanze
den Speichel der Raupe erkennen und woher kann
sie wissen, dass sie sich selber schützen muss?
-Wie kann die Pflanze
die spezielle chemische Substanz herstellen, die
sie benötigt, um den Geocoriskäfer anzulocken,
der sie beschützt?
Zweifelsohne ist es
einer Pflanze nicht möglich, so eine
intelligente Strategie zu entwickeln, um sich
gegen ihre Feinde zu schützen.
Es ist der Herr der
Welten, Gott, Der die Pflanze samt ihrer
perfekten Eigenschaften geschaffen hat und ihr
die Inspiration geschenkt hat, wie sie sich
gegen ihre Feinde schützen kann.
Suleyman Yusuf