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Wie
ist die Versorgung der Waisen im Quran beschrieben?
In der
Sure 93:9 – ad-Duha befiehlt Gott den Menschen,
mitleidig gegenüber den Waisenkindern zu sein und sie
gutherzig zu behandeln: “Daher, was die Waise
anlangt, benachteilige sie nicht!”
In anderen Versen befiehlt Gott den Menschen, die Rechte
der Waisen anzuerkennen, einen Teil der Waren und des
Einkommens für sie beiseite zu legen, und sie gut zu
behandeln.
Außerdem verlangt Er, alles Vermögen, das den Waisen
gehört, rechtmäßig zu verwenden und dass es ihnen
zurückgegeben werde, wenn sie ihre geistige Reife
erreichen.
Gott
empfiehlt den Menschen im Quran, auf die Erziehung der
Waisen genau zu achten, so dass sie als gute Diener
Gottes heranwachsen und die gute Moral des Quran
beachten. Er ermuntert die Gläubigen dazu, die Waisen
beschützt und materiell abgesichert großzuziehen.
… Und sie befragen dich über die Waisen. Sprich: "Sie
zu fördern, ist gut. Und wenn ihr das Leben mit ihnen
teilt, sind sie eure Geschwister." … (Quran, 2:220)
Der Gläubige vermeidet grundsätzlich jedes Unrecht am
Eigentum der Waisen, denn Gott hat das mitleidlose
Verhalten derjenigen, die das Eigentum der Waisen
begehren und daraus ihren Nutzen ziehen, als ein
schweres Verbrechen gebrandmarkt:
Und gebt den Waisen ihr Vermögen und tauscht nicht
(euer) Schlechtes gegen (ihr) Gutes ein und schlagt
nicht ihren Besitz dem eurigen hinzu; siehe, das ist ein
großes Verbrechen. (Quran, 4:2)
Deshalb schützen die Gläubigen das Eigentum der Waisen
sorgfältig, bis diese erwachsen und im Stande sind, für
sich selbst zu sorgen, und sie übertragen alle
Eigentumsrechte auf die Waisen, wenn sie erwachsen sind.
Doch diejenigen, die die Rechte der Waisen verletzen und
ihnen Kummer und Leid bereiten, sind Menschen ohne
Gottesfurcht. Gott sagt über solche Menschen folgendes
im Quran:
Hast du den gesehen, der das (Letzte) Gericht
leugnet? Er ist es, der die Waise wegstößt und nicht zur
Speisung des Armen anspornt. (Quran, 107:1-3)
Suleyman Yusuf
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