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Sunan-Ibn Madscha (209-273)

Sunan Ibn Madscha von Imam Abu Abdullah Muhammad bin Yazid Ibn Madscha Al-Qazwini (209-273 n. H.)

Eine der 6 authentischsten Hadithsammlungen.

Abu ‘Abdullah, Muhammad bin Yazid bin Madscha al-Qazwini studierte bei Imam Malik und anderen.

Ibn Madschas Sunan ist in Kapitel aufgeteilt.

Adh-Dhahabi sagte[1]: „Ibn Madscha war ein Hafidh[2] und ein wahrhaftiger Kritiker mit viel Wissen. Was aber dazu beitrug, dass sein Buch „As-Sunan“ an Wert verlor, ist der Umstand, dass das Buch viele munkar-Hadithe beinhaltet, auch einige wenige Hadithe, die sogar als erfunden (arab. maudu') gelten sowie etwa tausend Hadithe, die man nicht als Beleg (arab. dalil) nehmen kann.

Online-Version (auf Arabisch):

http://www.al-eman.com/hadeeth/viewtoc.asp?BID=4

Der Hadithgelehrte Nasiruddin Albani klassifizierte alle Hadithe der Sunan von Ibn Madscha in gesund (sahih), gut (hasan) und schwach. Es gibt eine Ausgabe dieser klassifizierten Hadithe in 4 Bänden. Drei Bände umfassen die sahih-Hadithe von Ibn Madscha und 1 Band die schwachen Hadithe im Werk von Madscha.

Samir Mourad

[1]   Sijar a'lam an-nubala', Band 13, S.277-281

[2]   Es gibt verschiedene Definitionen in der Hadithwissenschaft für das, was ein Hafidh ist – u. a.:

1.       dass derjenige eine große Anzahl von Hadithen einschließlich des Zustands der Überlieferer der jeweiligen Überliefererkette kennt.

2.       jemand, der mindestens 100.000 (einhunderttausend) Hadithe einschließlich der Überliefererketten auswendig kann.


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