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Kapitel: Das
Testament
Hadithe Gesamtanzahl: 7
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Ibn `Umar, Allahs
Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, sagte: Es ist nicht richtig, dass ein
Muslim, der etwas besitzt, über das er ein Vermächtnis machen will,
zwei Nächte verbringt, ohne dass er bei sich ein von ihm schriftlich
niedergelegtes Testament bewahrt.
[Sahih Muslim Nr. 3074
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Sa`d Ibn Abu
Waqqas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich war so krank,
dass ich dachte, ich würde bald sterben. Der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, stattete mir einen Krankenbesuch ab. Das war
im Jahr der Abschiedspilgerfahrt. Ich sagte zu ihm: O Gesandter
Allahs, du kannst die Schmerzen sehen, an denen ich leide. Ich habe
aber einen großen Reichtum und nur eine einzige Tochter, die mich
beerben wird. Darf ich zwei Drittel meines Vermögens als Almosen
geben? Er erwiderte: Nein! Darauf sagte ich: Dann die Hälfte? Da
sagte der Prophet: Nur das Drittel, und ein Drittel ist sehr viel.
Es ist viel besser, wenn du deine Angehörigen als wohlhabende Leute
zurücklässt, als wenn sie arm sind und die Menschen um Gaben
anbetteln müssen. Und alle Kosten, für die du im Streben nach der
Gunst Allahs aufkommst, werden dir belohnt werden, sogar jeder
einzelne Bissen, den du deiner Frau in den Mund steckst! Ich sagte:
Werden meine Gefährten mich hier verlassen? (d.h. Werde ich hier
sterben?) Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm,
erwiderte: Du wirst nicht weiterleben und gute Taten stiften, ohne
dass Allah dich an Rängen erhebt. Allah möge dich so lange leben
lassen, bis du für Menschen nützlich wirst und für andere Menschen
schädlich wirst. O Allah, lass meine Gefährten den Lohn ihrer
Auswanderung vollständig bekommen und lass sie nicht auf ihre Fersen
zur Umkehr bringen (d.h. Lass sie vom rechten Weg nicht abweichen.).
Der arme Sa`d Ibn Khaula ist jedoch unglücklich, da er in Makka
starb. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, fühlte
sich deswegen traurig.
[Sahih Muslim Nr. 3076
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Ibn `Abbas,
Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Wenn die Leute
(angesichts des Verfügungsrechts über ihr Vermögen vor ihrem Tod)
das Drittel bis zum Viertel vermindern würden. Der Gesandte Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Ein Drittel? Auch ein Drittel
ist viel.
[Sahih Muslim Nr. 3080
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Ibn `Umar, Allahs
Wohlgefallen auf beiden, berichtete: `Umar erwarb ein Stück Land in
Khaibar. Darauf ging er zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf
ihm, um sich von ihm beraten zu lassen. Er sagte: O Gesandter
Allahs, ich habe ein Stück Land in Khaibar erworben. Nie habe ich
etwas erworben, das mir wertvoller als dieses Stück Land ist. Wozu
rätst du mir? Er erwiderte: Wenn du willst, kannst du den Grund und
Boden stiften und den Ertrag davon als Almosen geben. `Umar stiftete
den Grund und Boden davon mit der Bedingung, dass dieser weder
verkauft noch gekauft noch beerbt noch verschenkt werden darf. `Umar
stiftete es dann für die Armen, die Verwandten, die Sklaven, für
solche auf dem Weg Allahs, die Reisenden, deren Reisevorräte zu Ende
waren, und für die Gäste. Es ist für den Verwalter des Gutes keine
Sünde, wenn er auch davon seinen Lebensunterhalt bestreitet oder
einen Freund von ihm speist, der keine ungerechtfertigte
Bereicherung beabsichtigt.
[Sahih Muslim Nr. 3085
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Der Hadith von
`Abdullah Ibn Abu Aufa, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Talha Ibn
Musrif berichtete: Ich stellte `Abdullah Ibn Abu Aufa, Allahs
Wohlgefallen auf beiden, folgende Frage: Hat der Gesandte Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, ein Testament hinterlassen? Er
antwortete: Nein! Ich sagte dann zu ihm: Wie Kommt es denn zustande,
dass er den Muslimen die Erstellung eines Testaments zur Pflicht
machte? Oder warum wurde ihnen die Erstellung eines Testaments
befohlen, wenn er es selbst nicht vornahm? Er erwiderte: Sein
Testament war das Festhalten an dem Buch Allahs, Des Allmächtigen
und Erhabenen.
[Sahih Muslim Nr. 3086
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`A´ischa, Allahs
Wohlgefallen auf ihr, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen
und Heil auf ihm, hinterließ weder einen Dinar, noch einen Dirham,
noch ein Schaf, noch ein Kamel, noch ein Testament.
[Sahih Muslim Nr. 3087
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Der Hadith von
Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Sa`id Ibn Gubair
berichtete: Ibn `Abbas sagte: Donnerstag, und was ist mit
Donnerstag. Und dann weinte er, bis seine Tränen die Steinchen (auf
der Erde) benetzten. Ich fragte ihn: Was ist mit Donnerstag, Ibn
`Abbas? Er sagte: Als der Schmerz den Gesandten Allahs, Allahs Segen
und Heil auf ihm, übermannt hat, sagte er: Kommt her zu mir! Ich
möchte euch etwas aufschreiben, damit ihr nach meinem Tod nicht vom
rechten Weg abweicht! Sie gerieten aber in Streit, obwohl es keinen
Streit in Anwesenheit eines Propheten geben soll. Einige sagten: Was
ist los mit ihm? Faselte er (wegen seiner Schmerzen)? (Andere
sagten:) Fragt ihn doch! Er sagte dann: Lasst mich! Was ich jetzt
erleide, ist besser für mich. Ich lasse euch drei Testamente:
Erstens: Bringt die Mitgöttergebenden aus dem Arabien heraus!
Zweitens: Erlaubt den Delegationen (ins Arabien) einzutreten und
seid ihnen gastfreundlich, wie ich immer zu tun pflegte! Hier sagte
Sa`id Ibn Gubair: Er (Ibn `Abbas) schwieg aber über das dritte
Testament, oder vielleicht sagte er es, aber ich vergaß.
[Sahih Muslim Nr. 3089
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