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Kapitel: Die
Fundsache
Hadithe Gesamtanzahl: 5 |
Zaid Ibn Khalid
Al-Guhaniy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ein Mann kam
zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und fragte ihn, was
mit einer Fundsache geschehen soll. Er erwiderte: Betrachte die
Verpackung des Fundstücks und das Band, mit dem es gebunden wird!
Erzähle dann ein Jahr lang allen Menschen, was du gefunden hast.
Wenn der Eigentümer sich meldet, so gib es ihm zurück, sonst darfst
du es für dich behalten. Der Mann fragte: Und was ist mit einem
verirrten Schaf? Der Prophet sagte: Dies ist für dich, für deinen
Bruder, oder für den Wolf bestimmt! Er fragte weiter: Und was tust
mit einem verirrten Kamel? Er sagte: Was geht dich denn das Kamel
an? Es trägt doch sein eigenes Wasser, und es hat seine eigenen
Fußsohlen! Es findet seinen Weg zu den Wasserquellen und ernährt
sich von wilden Pflanzen, bis sein Besitzer es wieder findet.
[Sahih Muslim Nr. 3247
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Ubayy Ibn Ka`b,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Zu Lebzeiten des Gesandten
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, fand ich einen Geldbeutel mit
100 Dinar. Ich brachte ihn zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und
Heil auf ihm. Er sagte: Mach dies bekannt für ein Jahr lang! So
machte ich es bekannt für ein Jahr lang. Jedoch meldete sich
niemand. So begab ich mich wieder zum Gesandten Allahs, Allahs Segen
und Heil auf ihm. Er sagte mir: Mach das bekannt für ein Jahr lang!
Ich befolgte seine Anweisung, aber wieder meldete sich niemand.
Deshalb ging ich wieder zum Gesandten Allahs. Er sagte wieder: Mach
das bekannt für ein Jahr lang, aber wieder meldete sich niemand. Da
sagte er: Betrachte das Geld, die Verpackung und das Band, mit dem
der Geldbeutel gebunden ist. Alsdann nimm das für dich. Falls der
Besitzer sich später meldet und noch dazu einen Beweis für seine
Behauptung beibringt, sollst du ihm sein Geld zurückgeben. Ich traf
den Eigentümer nach drei Jahren in Makka. Salama Ibn Kuhail (der
Überlieferer) ist nicht sicher, ob es um ein Jahr oder drei Jahre in
diesem Hadith geht.
[Sahih Muslim Nr. 3251
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Ibn `Umar, Allahs
Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, sagte: Keiner darf das Vieh eines anderen
ohne seine Erlaubnis melken. Hätte jemand von euch es gern, dass in
seinem Wohnbereich eingebrochen wird, seine Vorratskämmerchen
zerstört werden und seine Nahrung verschwindet? Für die Leute machen
die Eutern des Viehs nichts anderes, als die Nahrung für sie zu
speichern. Also dann, darf keiner das Vieh eines anderen melken, es
sei denn nur mit seiner Erlaubnis.
[Sahih Muslim Nr. 3254
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`Uqba Ibn `Amer,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir sagten: O Gesandter
Allahs, wenn du uns mit einem Auftrag losschickst, und wir zu Leuten
kommen, die uns die gastliche Aufnahme verweigern, was sollen wir
dann tun? Er erwiderte: Wenn ihr zu Menschen kommt, die euch als
Gäste aufnehmen, dann lasst euch von ihnen bewirten. Wenn euch die
Gastfreundschaft aber verweigert wird, dann nehmt, was euch als
Gästen zusteht.
[Sahih Muslim Nr. 3257
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Salama Ibnal
Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir gingen mit dem
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu einem Kriegszug.
Wir waren so erschöpft, dass wir im Begriff waren, einige von
unseren Reittieren zu schlachten (um uns von ihrem Fleisch zu
ernähren). Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, befahl uns,
unsere Provianttaschen zu sammeln. Wir legten vor ihm einen
Lederteppich aus, und legten die Vorräte der Leute auf diesen
Lederteppich. Ich versuchte mich lang zu machen, um die Vorräte zu
sehen und dann abzuschätzen. Ich fand, dass sie die Fläche einer
sitzenden Ziege füllen konnte. Wir waren vierzehnhundert Männer. Wir
aßen, bis wir alle satt wurden. Zudem füllten wir unsere Säcke. Dann
sagte der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: Gibt es
Wasser für die Gebetswaschung? Da brachte ein Mann seinen
Wasserschlauch, der wenig Wasser enthielt. Er goss es in ein kleines
Gefäß. Wir alle vollzogen die Gebetswaschung. Jeder von den
vierzehnhundert Männern benutzte viel Wasser bei seiner
Gebetswaschung. Danach kamen acht Männer, die sagten: Gibt es Wasser
für die große rituelle Waschung (Al-Ghusl)? Der Gesandte Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Das Wasser geht zu Ende.
[Sahih Muslim Nr. 3259
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