Kapitel: Die Einnahme für
die Sache Allahs
Hadithe Gesamtanzahl: 56
Der Hadith von `Abdullah Ibn
`Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Nafi` berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, richtete
einen überraschenden Angriff auf Banu Al-Mustaliq, als sie
ihr Vieh tränkten. Er tötet ihre Kämpfer und nahm ihre
Frauen und Kinder gefangen. An diesem Tag nahm er
Dschuwairiya gefangen. `Abdullah Ibn `Umar nahm an diesem
Heer teil.
[Sahih Muslim Nr. 3260
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Abu Musa,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wenn der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, einen seiner
Gefährten mit einem Auftrag losschickte, pflegte er
folgendes zu sagen: Bringt (den Leuten) frohe Kunde und
schreckt (sie von der Religion) nicht ab; macht es (ihnen
mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen)
nicht (den Weg zu ihr)!
[Sahih Muslim Nr. 3262
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Anas,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Macht es (den
Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert
(ihnen) nicht (den Weg zu ihr); bringt (ihnen) frohe Kunde
und schreckt (sie) nicht (von der Religion) ab!
[Sahih Muslim Nr. 3264
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Ibn `Umar,
Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn Allah am
Tag der Auferstehung die Früheren und die Späteren
versammelt, wird jedem einen Veruntreuter eine
Erkennungsfahne aufgehoben. Es wird gesagt: Dies ist der
Verrat von Soundso der Sohn von Soundso
[Sahih Muslim Nr. 3265
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`Abdullah
Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der
Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Für jeden
einen Veruntreuter gibt es am Tag der Auferstehung eine
Erkennungsfahne. Es wird gesagt: Dies ist der Verrat von
Soundso.
[Sahih Muslim Nr. 3268
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Anas,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Für jeden
einen Veruntreuter gibt es am Tage der Auferstehung eine
Erkennungsfahne, mit der er erkannt wird.
[Sahih Muslim Nr. 3270
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Dschabir,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Der Krieg ist
ein kniffliger Kunstgriff.
[Sahih Muslim Nr. 3273
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Der Hadith
von `Abdullah Ibn Abu Aufa, Allahs Wohlgefallen auf ihm:
Abu-n-Nadr berichtete von dem Buch eines Mannes aus (dem
Stamm) Aslam. Der war ein Gefährte des Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm. Sein Name ist `Abdullah Ibn
Abu Aufa. Er schickte `Umar Ibn `Ubaidillah eine
schriftliche Botschaft, als dieser zu Haruriyya (Gruppe von
den Kharidschiten) auszog. Darin teilte er ihm mit, dass der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegte zu
sagen, wenn er gegen die Feinde kämpfte, und der Abend
kommt: O ihr Menschen, wünscht euch keine Begegnung mit dem
Feind und bittet Allah um Lebenskraft. Wenn ihr dem Feind
begegnet seid, seid standhaft und wisset, dass das Paradies
unter dem Schatten der Schwerter liegt. Der Prophet, Allahs
Segen und Heil auf ihm, stand dann auf und sagte: O Allah,
Du hast die Schrift offenbart, die Wolken bewegt und die
Verbündeten besiegt, so besiege unsere Feinde und helfe uns
gegen sie!
[Sahih Muslim Nr. 3276
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`Abdullah
Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Eine
Frau wurde tot aufgefunden während einer Schlacht, die der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, unternahm.
Der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und
Kindern.
[Sahih Muslim Nr. 3279
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As-S`ab
Ibn Dschathama, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde nach den
Frauen und Kindern der Mushrikeen (Götzendiener) befragt,
die während des nächtlichen Angriffes (unabsichtlich)
getötet wurden. Er sagte: Sie gehören zu ihnen (den
Götzendienern).
[Sahih Muslim Nr. 3281
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`Abdullah
Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat die
Dattelpalme von Banu An-Nadir gebrannt und geschnitten.
Qutaiba und Ibn Rumh fügte in ihrer Überlieferung hinzu,
dass sie (die Dattelpalme) Al-Buwaira hieß. So hat Allah,
Der Allmächtige und Erhabene, den folgenden Vers
herabgesandt: Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf
Wurzeln stehen ließet - es geschah mit Allahs Erlaubnis und
(deswegen,) damit Er die Übertreter in Schmach stürzen ließ.
[Quran 59:5]
[Sahih Muslim Nr. 3284
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Abu
Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Einer
der Propheten zog einmal zum Kampf aus und sagte zu seinen
Leuten: Niemand (von euch) soll mir folgen, der sich eben
mit einer Frau verheiratet hat, und seine Braut noch nicht
berührt hat, auch der ein Gebäude aufbaute, es aber noch
nicht überdacht hat. Auch soll mir derjenige, der Schafe
oder schwangere Kamelstuten kaufte und ihre Entbindung
erwartet, nicht folgen. So brach er aus bis er nahe dem Dorf
zur Zeit des Nachmittagsgebets oder fast dabei ankam. Da
sagte er zu der Sonne: Du bist (von Allah) befohlen, genauso
wie ich (befohlen) bin. O Allah, lass die Sonne für mich
strahlend (bleiben)! So blieb sie für ihn strahlend, bis
Allah ihm den Sieg über die Feinde verlieh. Die Leute
sammelten dann die Beutegüter, und das Feuer kam, um diese
Beutegüter zu verzehren, wie es in der Thora steht. Es
lehnte sie aber ab. Da sagte der Prophet: Es gibt
Unterschlagung unter euch. Von jedem Stamm muss mir also ein
Mann den Treueid leisten. Als sie es machten, klebte die
Hand eines Mannes an der des Propheten. Da sagte er: Unter
euch gibt es die Unterschlagung. Dein Stamm muss mir den
Treueid leisten. Dann klebten die Hände von zwei oder drei
Männern (an seiner Hand). Er sagte: Unter euch gibt es die
Unterschlagung. Ihr habt unterschlagen. Sie brachten ihm
dann Gold im gleichen Gewicht von einem Kuhkopf herbei und
stellten es mit der Beute auf die Erde. Da kam das Feuer und
verzehrte die Beutegüter. Er sagte ferner: Die Beutegüter
wurden niemandem vor uns (den Muslimen) erlaubt, weil Allah,
Der Segensreiche und Hocherhabene unsere Schwäche und
Ohnmacht gesehen hat und deshalb hat Er uns die Beutegüter
erlaubt.
[Sahih Muslim Nr. 3287
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Ibn `Umar,
Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Prophet,
Allahs Segen und Heil auf ihm, entsendete einen Kampftrupp
nach Nadschd, und ich war mit ihnen. Dort haben sie viele
Kamele als Kriegsbeute genommen. Der Anteil (eines jeden
Kämpfer) waren zwölf oder elf Kamele. Dazu wurde jedem ein
zusätzliches Kamel gegeben.
[Sahih Muslim Nr. 3290
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Ibn `Umar,
Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gab uns eine
zusätzliche Kriegsbeute außer unseren festgelegten Anteilen
von dem Fünftel. Ich bekam eine alte Kamelin.
[Sahih Muslim Nr. 3293
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Abu
Qatada, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir zogen
mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, im
Jahr der Schlacht von Hunain zum Kampf hinaus. Als wir dem
Feind begegneten, erlitten die Muslime zuerst eine
Niederlage. Ich sah einen Mann von den Götzendienern, der
dabei war, einen Mann von den Muslimen zu töten. Ich wandte
mich ihm zu, näherte mich von hinten und schlug ihm (mit dem
Schwert) auf seinen Nacken. Er kam mir näher und packte mich
so heftig, dass ich davon den Geruch des Todes schnupfte
(d.h. beinahe sterben würde). Dann starb er und ließ mich
gehen. Da holte ich `Umar Ibn Al-Khattab nach. Er (`Umar Ibn
Al-Khattab) sagte: Wie wird die Beute unter den Leuten
verteilt? Ich sagte: Wie Allah uns befahl. Die Leute kehrten
zurück. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm,
setzte sich und sagte: Wer einen (von den Ungläubigen)
getötet und einen Beweis dafür gehabt hat, der darf seine
Sachen (Waffen, Kleidung und Reittier) nehmen. Da stand ich
auf und sagte: Wer legt Zeugnis für mich ab? (Und ich bekam
keine Antwort.) Dann saß ich. Er (der Prophet) wiederholte,
was er sagte. Da stand ich auf und sagte: Wer legt Zeugnis
für mich ab? Und dann saß ich. Er sagte dasselbe zum dritten
Mal. Ich stand auf. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm: Was ist los mit dir, Abu Qatada? Ich
erzählte es ihm, was geschehen war. Da sagte einer von den
Leuten: Er sagte die Wahrheit, o Gesandter Allahs. Die
persönlichen Sachen jenes Toten sind bei mir. So gib ihm
seinen Anteil an der Beute (als Ersatz dafür)! Abu Bakr
As-Siddiq sagte: Nein! Bei Allah, Das kann nie geschehen.
Keiner darf einem Löwen (Kämpfer) Allahs, der für die Sache
Allahs und seines Gesandten einsetzt, sein Recht auf die
persönlichen Sachen des Getöteten verweigern. Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Er (Abu Bakr)
hat recht. Gib ihm (Abu Qatada) die Sachen des Getöteten. Er
(der Mann) gab sie mir (Abu Qatada). Ich verkaufte den
Schild gegen einen Garten in Banu Salima. Dieser Garten war
mein erster Besitz, seitdem ich mich zum Islam bekannt
hatte.
[Sahih Muslim Nr. 3295
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`Abdu-r-Rahman Ibn `Auf, Allahs Wohlgefallen auf ihm,
berichtete: Als ich am Tage der Schlacht von Badr in der
Reihe der Kämpfer stand, erblickte ich jeweils auf meiner
rechten und linken Seite zwei Jungen von den Ansar. Ich
hoffte, dass ich zwischen zwei stärkeren Jungen stände (er
bangte um ihr Leben). Einer von den beiden sagte zu mir
heimlich: Onkel! Weißt du, wo Abu Dschahl (bei den Gegnern)
steht? Ich sagte: Ja, aber Sohn meines Bruders! Was willst
du mit ihm tun? Er sagte: Mir wurde gesagt, dass er den
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, beschimpft.
Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist - falls ich ihn sehe
- ich werde ihn umbringen oder ich werde deswegen umkommen.
Ich bewunderte es. Dann erzählte mir der andere Junge auch
dasselbe im Vertrauen Es dauerte nicht lange, bis ich Abu
Dschahl unter den Leuten sich bewegen sah. Ich sagte: Seht
ihr nicht? Das ist der Mann, nach dem ihr fragt. Sie griffen
nun einander vor, gingen auf ihn heftig los und erschlugen
ihn mit ihren Schwertern und brachten ihn um. Dann gingen
sie zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und
teilte es ihm mit. Da fragte er: Wer von euch hat ihn
getötet. Jeder von ihnen sagte: Ich. Da sagte der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, Habt ihr eure
Schwerter gereinigt? Sie sagten: Nein! Er blickte die beiden
Schwerter an und sagte: Ihr beide habt ihn umgebracht. Dann
hat er beschlossen, dass die persönlichen Sachen von Abu
Dschahl Mu`az Ibn `Amr Ibnal Gamuh gegeben werden. Die
beiden Jungen waren Mu`az Ibnal Gamuh und Mu`az Ibn `Afra´.
[Sahih Muslim Nr. 3296
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Salama
Ibnal Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir
brachen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf
ihm, für den Kampf gegen den Stamm von Hawazin. Als wir das
Mittagessen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil
auf ihm, einnahmen, kam plötzlich ein Mann auf einem roten
Kamel. Er ließ sein Kamel niederknien. Dann zog er aus
seinem Bauchgurt einen ledernen Strick heraus, mit dem er
das Kamel fesselte. Er kam und begann mit den Leuten zu
essen. Während er aß, sah er die Leute an. Wir waren
erschöpft, unsere Reittiere waren müde und manche von uns
hatten sogar keine Reittiere. Plötzlich ging er eilig zu
seinem Kamel zurück und band ihm den Strick auf. Er ließ es
niederknien, setzte sich darauf und trieb es ganz schnell
an. Ein Mann auf einer Kamelstute, deren Weiße mit schwarzen
Flecken vermischt war, verfolgte ihn. Ich lief zu Fuß hinter
ihnen, bis ich den Schenkel der Kamelstute einholte. (SaIama
sagte:) Ich lief weiter, bis ich den Schenkel des Kamels
erreichte. Ich überholte es, so dass ich den Halfter des
Kamels fasste. Ich ließ es niederknien. Als es sein Knie auf
den Boden legte, zog ich mein Schwert aus der Scheide und
schlug den Kopf des Mannes ab, und er fiel zu Boden. Ich
führte das Kamel, auf dem der Sattel und die Waffen des
Mannes waren. Da empfing mich der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, mit den Leuten. Er (der Gesandte
Allahs) fragte: Wer tötete den Mann? Sie (die Leute) sagten:
Ibnal Akwa`. Er sagte: (Er darf dann die ganzen Sachen des
Mannes zu sich nehmen.)
[Sahih Muslim Nr. 3298
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`Umar,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Das Eigentum von
Banu An-Nadir war ein Teil von dem, was Allah seinem
Gesandten an Kriegsbeute gegeben hatte. Und die Muslime
haben dafür nicht eines von den Pferden und nicht ein
Reittier in Trab gebracht. Dieses gehörte insbesondere dem
Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm. Er gab seiner
Familie davon ihren Lebensunterhalt für ein Jahr. Was danach
übrig blieb, widmete er dem Einsatz für die Sache Allah,
d.h. Für die Kriegspferde und die Waffen.
[Sahih Muslim Nr. 3301
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`A´ischa,
Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: Die Frauen des
Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatten die Absicht
nach dem Tod des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf
ihm, `Uthman Ibn `Affan zu Abu Bakr zu entsenden, um ihre
Erbschaftsanteile vom Propheten, Allahs Segen und Heil auf
ihm, zu fordern. `A´ischa sagte zu ihnen: Hat der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nicht gesagt: Wir
(Propheten) werden nicht beerbt. Was wir hinterlassen haben,
ist ein Almosen?
[Sahih Muslim Nr. 3303
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Abu
Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Meine
Erben werden unter sich (nach mir) kein Dinar teilen dürfen.
Was ich hinterlasse, ist - mit Ausnahme des Lebensunterhalts
für meine Frauen und des Arbeitslohns für meinen Diener -
ein Almosen.
[Sahih Muslim Nr. 3306
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`Abdullah
Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatte die
Kriegsbeute folgendermaßen aufgeteilt: dem Reittier wurden
zwei Anteile gegeben und dem Kämpfer ein Anteil. (d.h. einem
Reitenden wurden drei Anteile gegeben.)
[Sahih Muslim Nr. 3308
>>>>>
Abu
Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, entsandte
eine Reitertruppe nach Nadschd, und diese brachte auf ihrem
Heimweg einen Mann aus Banu Hanifa namens Thumama Ibn
Uthaal, Häuptling von Al-Yamama, mit. Er wurde an einer
Säule in der Moschee festgebunden. Der Gesandte Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, kam dann zu ihm und sagte:
Womit rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Nur
Gutes! Wenn du mich tötest, so tötest du einen Menschen,
dessen Blut geschützt ist; und wenn du Gnade erweist, so
erweist du sie einem dankbaren Menschen. Wenn du aber dafür
ein Lösegeld verlangst, so verlange, was du willst, und du
wirst es bekommen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und
Heil auf ihm, ließ ihn dann am Leben bis zum übernächsten
Tag. Er kam abermals zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei
mir, Thumama? Thumama sagte: Dasselbe, was ich dir zuvor
sagte. Wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem
dankbaren Menschen, und wenn du tötest, so tötest du einen
Menschen, dessen Blut geschützt ist. Wenn du aber dafür ein
Lösegeld verlangst, so wirst du es bekommen. Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ließ ihn dann am
Leben bis zum nächsten Tag. Der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, kam wieder zu ihm und sagte: Womit
rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Womit ich
rechne, habe ich dir gesagt! Wenn du Gnade erweist, so
erweist du sie einem dankbaren Menschen, und wenn du tötest,
so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist. Wenn
du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so wirst du es
bekommen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf
ihm, sagte dann: Lasset Thumama frei! Thumama begab sich zu
einer Palme in der Nähe der Moschee, vollzog eine
Gesamtwaschung, betrat die Moschee und sagte: Ich bezeuge,
dass es nichts Anbetungswürdigeres gibt außer Allah, und
dass Muhammad der Diener und Gesandte Allahs ist. O
Muhammad, ich schwöre bei Allah, dass es kein Gesicht auf
dieser Erde gab, das ich am meisten hasste, als dein
Gesicht. Heute ist dein Gesicht bei mir das geworden, das
ich am meisten liebe. Ich schwöre bei Allah, dass es keine
Religion gab, die ich am meisten hasste, als deine Religion.
Heute ist deine Religion bei mir solche geworden, die ich
unter allen Religionen am meisten liebe. Ich schwöre bei
Allah, dass es keine Ortschaft gab, die ich am meisten
hasste, als deine Ortschaft. Heute ist deine Ortschaft bei
mir solche geworden, die ich unter allen Ortschaften am
meisten liebe. Deine Truppen nahmen mich fest, als ich die
Besuchsfahrt (`Umra) vollziehen wollte. Was hältst du davon?
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gab ihm
eine freudige Nachricht und wies ihn an, dass er die
Besuchsfahrt vollziehen soll. Als er in Makka ankam, sagte
jemand zu ihm: Ungläubig bist du geworden! Er aber
erwiderte: Nein, bei Allah! Vielmehr bin ich ein Muslim
geworden, mit Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm. Nein,
bei Allah! Eines Tages werdet ihr kein einziges Weizenkorn
aus Yamama erhalten, ohne dass der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, seine Erlaubnis dafür im Voraus
gegeben hätte.
[Sahih Muslim Nr. 3310
>>>>>
Abu
Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als wir
uns in der Moschee befanden, kam der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, zu uns heraus und sagte: Brechet auf
zu den Juden! Da eilten wir mit ihm dorthin, und als wir bei
ihnen ankamen, rief sie der Gesandte Allahs und sagte: O ihr
Juden! Werdet Muslime, so werdet ihr sicher sein! Da sagten
sie: O Abu-l-Qasim, du hast (deine Botschaft) übermittelt.
Dann sagte er: Das ist, was ich will. Werdet Muslime, so
werdet ihr sicher sein! Sie sagten: O Abu-l-Qasim, du hast
(deine Botschaft) übermittelt. Der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, sagte: Das ist, was ich will. und
wiederholte dieselben Worte zum dritten Mal. Dann sagte er
ferner: Wisset, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten
gehört, und dass ich vorhabe, euch aus diesem Land zu
vertreiben. Wer dann von euch einen Käufer für sein Vermögen
findet, der soll es verkaufen, anderenfalls sollt ihr
wissen, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört!
[Sahih Muslim Nr. 3311
>>>>>
Ibn `Umar,
Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Die Juden von
Banu An-Nadir und Quraiza griffen zur Waffe gegen den
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, worauf die
Leute der An-Nadir vertrieben, während diejenigen von
Quraiza weiterhin geduldet wurden. Als die Banu Quraiza aber
danach wieder zur Waffe griffen, wurden ihre Männer getötet
und ihre Frauen und Kinder und Vermögen unter den Muslimen
verteilt. Nur einige von ihnen gingen dem Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, nach, und er gewährte ihnen
Sicherheit. Sie traten dann zum Islam über. Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, vertrieb alle Juden
aus Madina. Es waren Banu Qainuqa` die Leute von `Abdullah
Ibn Salam, die Juden von Banu Haritha, sowie alle anderen
Juden, die in Madina wohnten.
[Sahih Muslim Nr. 1025
>>>>>
Abu Sa`id
Al-Khudry, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als Banu
Quraiza sich dem Urteil von Sa`d Ibn Mu`az fügten, schickte
der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nach
Sa`d. Er kam auf einem Esel reitend. Als er sich der Moschee
näherte, sagte der Gesandte Allahs zu den Ansar (den
Helfern): Steht auf für euren Herrn! - oder vielleicht sagte
er: Für den besten unter euch. Dann sagte er: Diese (Banu
Quraiza) werden dein Urteil annehmen. Da sagte Mu`az: Ihre
Kämpfer sollen getötet, und ihre Kinder sollen gefangen
genommen werden. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm,
sagte: Du hast das Urteil von Allah (oder vielleicht sagte
er: von Dem Herrscher). Al-Muthanna erwähnte den letzten
Satz in seiner Überlieferung nicht.
[Sahih Muslim Nr. 3314
>>>>>
`A´ischa,
Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: Sa`d wurde am Tag
der Grabenschlacht (Al-Khandaq) verletzt, als ein Mann von
Quraish namens Ibnal `Ariqa mit dem Pfeil auf ihn schoss und
ihn an seiner mittleren Armvene verletzte. Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schlug für ihn ein
Zelt in der Moschee auf, um ihn aus der Nähe besuchen zu
können. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf
ihm, aus der Grabenschlacht nach Hause kam, seine Waffe
ablegte und sich waschen wollte, kam Gabriel zu ihm, gerade
als er seinen Haupt vom Staub abschüttelte, und sagte: Hast
du die Waffe abgelegt? Bei Allah, es ist noch nicht soweit,
dass wir die Waffe ablegen! Ziehe hinaus zu ihnen! Dann
sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: Wo
dann (weiter)? Da deutete Gabriel auf (den Stamm) von Banu
Quraiza. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm,
bekämpfte sie, bis sie sich schließlich seinem Urteil
fügten. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm,
ließ aber Sa`d entscheiden. Sein Urteil war, dass ihre
Kämpfer getötet, ihre Frauen und Kinder in die
Gefangenschaft geführt werden und ihr Vermögen verteilt
wird.
[Sahih Muslim Nr. 3315
>>>>>
`Abdullah
Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kündigte
unter uns an jenem Tag an, an dem er von der Schlacht von
Al-Ahzab (den Parteien) zurückkehrte: Keiner soll das
Mittagsgebet an einem Ort verrichten, außer bei Banu
Quraiza. Manche Leute befürchteten, dass die Zeit verginge,
bevor sie Banu Quraiza erreichten, und das Gebet zur rechten
Zeit nicht verrichten konnten. Deshalb verrichteten sie das
Gebet, bevor sie Banu Quraiza erreichten. Andere sagten: Wir
werden das Gebet nur da verrichten, wo es uns der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu verrichten befahl,
auch wenn wir es versäumen würden. Er (der Prophet) wies
keine der beiden Gruppen zurecht (d.h. er tadelte keine der
beiden Gruppen).
[Sahih Muslim Nr. 3317
>>>>>
Anas Ibn
Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als die
Auswanderer (Al-Muhagirun) aus Makka nach Madina kamen,
hatten sie nichts in ihren Händen, während die Helfer
(Al-Ansar) das Land und die Dattelpalmen besaßen. Die Helfer
ließen die Auswanderer die Bewirtschaftung ihrer
Dattelpalmen für die Hälfte der Ernte jedes Jahr übernehmen.
Die Mutter von Anas Ibn Malik, die Umm Sulaim hieß, und zur
selben Zeit die Mutter von `Abdullah Ibn Abu Talha, der
Bruder von Anas mütterlicherseits, gab dem Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, die Nutznießung von einer
Dattelpalme. Der Gesandte Allahs gab sie aber Umm Aiman,
seiner Dienerin, der Mutter von Usama Ibn Zaid. Ibn Schihab
sagte: Anas Ibn Malik berichtete mir: Als der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, fertig mit den Leuten
von Khaibar war, und nach Madina zurückkehrte, schickten die
Auswanderer den Helfern ihre Gaben, die sie ihnen vorher
gewährt hatten, zurück. Er (Anas Ibn Malik) sagte: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schickte
meiner Mutter die Nutznießung ihrer Palme zurück und gab Umm
Aiman anstelle davon einen Teil seines Gartens.
[Sahih Muslim Nr. 3318
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`Abdullah
Ibn Mughaffal, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich
erbeutete am Tag der Schlacht von Khaibar einen Schlauch,
mit Fett. Ich nahm ihn und sagte: Heute gebe ich niemandem
davon. Als ich mich umsah, sah ich den Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, lächeln.
[Sahih Muslim Nr. 3320
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Abu Sufyan,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich befand mich auf
einer Reise zu jener Zeit, als ich mit dem Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, die Abmachung (von
Al-Hudaibiya) traf. Während ich mich auf dem Gebiet von
Syrien aufhielt, kam ein Bote mit einem Schreiben vom
Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, das an Heraklios,
König der Byzantiner, gerichtet wurde. Es handelte sich um
das Schreiben, das Dihya Al-Kalbiy an den Gouverneur von
Busra trug, der es wiederum an Heraklios weiterbringen ließ.
Heraklios fragte: Gibt es in dieser Gegend jemand, der zu
den Leuten dieses Mannes (Muhammad) gehört, der behauptet,
er sei ein Prophet? Die Leute sagten: Ja! Darauf wurde ich
mit einigen Leuten aus dem Stamm Quraish gerufen;
anschließend traten wir bei Heraklios ein. Er ließ uns vor
ihm sitzen und sagte zu uns: Wer steht von euch in der
verwandtschaftlichen Linie diesem Mann am nächsten, der
behauptet, er sei ein Prophet? Ich sagte: Ich! Da ließen sie
mich vor ihm sitzen und meine Begleiter hinter mir. Er ließ
seinen Dolmetscher zu sich kommen und sagte zu ihm: Sage
ihnen, dass ich ihm Fragen über diesen Mann stellen will,
der behauptet, er sei ein Prophet! Wenn er (Abu Sufyan) mir
die Wahrheit nicht sagt, so sagt mir, dass er lügt! Abu
Sufyan sagte: Ich schwöre bei Allah, würden die Menschen,
die die Ehrlichkeit Muhammads kennen, mich der Lüge nicht
bezichtigen, so hätte ich bestimmt gelogen. Heraklios sagte
zu seinem Dolmetscher: Frage ihn: Wie ist seine Abstammung
unter euch? Ich sagte: Er (Muhammad) ist unter uns von edler
Abstammung. Heraklios fragte: War einer seiner Vorväter ein
König? Ich sagte: Nein! Er fragte weiter: Habt ihr ihn der
Lüge bezichtigt, bevor er das sagte, was er verkündet hat?
Ich sagte: Nein! Heraklios sagte: Folgt ihm die Elite der
Menschen oder folgen ihm die Schwachen? Ich sagte: Ihm
folgen doch die Schwachen! Er sagte: Nimmt deren Zahl zu
oder ab? Ich sagte: Nein! Sie nimmt doch ständig zu. Er
sagte: Trat einer von ihnen von seinem Glauben zurück,
nachdem er diesen angenommen hatte, auf Grund der
Unzufriedenheit mit ihm? Ich sagte: Nein! Heraklios sagte:
Habt ihr ihn bekämpft? Ich sagte: Ja! Er sagte: Wie war euer
Kampf gegen ihn? Ich sagte: Der Kampferfolg war wechselhaft:
Wir gewinnen eine Runde und die andere gewinnt er. Er
fragte: Bricht er seine Abmachung mit euch? Ich sagte: Nein!
Es gibt aber jetzt eine Abmachung zwischen uns. Wir wissen
nicht, was er machen wird. Ich schwöre bei Allah, dass ich
kein anderes Wort gegen ihn mehr zufügen konnte als dieses.
Heraklios sagte: Hat jemand vor ihm eine solche Behauptung
gemacht? Ich sagte: Nein! Danach wandte sich Heraklios
seinem Dolmetscher zu und sagte: Sage ihm: Ich habe dich
über seine Abstammung unter euch gefragt und du gabst an,
dass er unter euch von edler Abstammung ist. Genauso sind
die Gesandten: Diese werden gewöhnlich aus den Edlen ihrer
Völker auserwählt. Ich fragte dich auch, ob es unter seinen
Vorvätern einen König gab, und du hast dies verneint. Wäre
unter seinen Vorvätern ein König gewesen, so würde ich
annehmen, dass er ein Mann wäre, der für die Rückgewinnung
des Königreiches seiner Vorväter kämpfen will. Ich fragte
dich nach seinen Anhängern, ob sie die Elite oder die
Schwachen sind, und du sagtest, dass ihm doch die Schwachen
folgen. Diese sind doch stets die Anhänger der Gesandten.
Ich fragte dich, ob ihr ihn der Lüge bezichtigt habt, bevor
er sagte, was er behauptete, und du hast dies verneint. Ich
hielt es nicht für möglich, dass er die Lüge vor den
Menschen unterlässt, um eine Lüge gegen Allah zu erdichten.
Ich fragte dich, ob jemand von seinen Anhängern aus seinem
Glauben zurücktrat, nachdem er diesen annahm, weil er mit
ihm nicht zufrieden war, und du hast dies auch verneint.
Dies ist doch üblich für den Glauben, wenn er sich mit der
Herzensfreude eines Menschen einnistet. Ich fragte dich, ob
die Zahl seiner Anhänger zunimmt oder abnimmt, und du gabst
an, dass diese zunimmt. Dies ist doch der Fall mit dem
Glauben; denn dieser nimmt ständig zu, bis er sein Ziel
erreicht! Ich fragte dich ferner, ob ihr ihn bekämpft
hättet, und du gabst an, dass der Kampf zwischen euch
wechselhaft ist, und dass ihr eine Runde gewinnt und die
andere gewinnt er. Dies ist genau der Fall mit den
Gesandten: Sie werden zunächst geprüft; das Endziel aber ist
auf ihrer Seite. Ich fragte dich, ob er seine Abmachung mit
euch bricht und du gabst an, dass er dies nicht tut. Es ist
genauso mit den Gesandten: Sie brechen ihre Abmachung nicht.
Ich fragte dich, ob jemand vor ihm eine solche Behauptung
machte, und du hast dies verneint. Ich sagte zu mir: Hätte
es vor ihm einen gegeben, der so etwas behauptete, so hätte
ich angenommen, dass er ihm nachmacht! Heraklios fuhr fort:
Was befiehlt er euch? Ich sagte zu ihm: Er befiehlt uns,
dass wir das Gebet verrichten, die Almosensteuer entrichten,
die Verwandtschaftsbande pflegen und dir Keuschheit wahren
sollen. Heraklios sagte: Wenn das, was du über ihn sagtest
die Wahrheit ist, so ist er ein Prophet. Ich wusste schon
zuvor, dass ein Prophet noch kommt, nahm aber nicht an, dass
er von eurer Seite hervorgeht. Wenn ich wüsste, dass ich ihm
Folge leisten könnte, so hätte ich mich gern auf den langen
Weg zu ihm gemacht. Wenn ich mich bei ihm befände, so würde
ich seine Füße waschen. Wahrlich sein Machtbereich wird den
Boden erreichen, den ich hier unter meinen Füßen habe.
Danach ließ er das Schreiben des Gesandten Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, vorbringen und verlesen. Da stand
folgendes:
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Dieses
Schreiben ist von Muhammad, dem Gesandten Allahs, an
Heraklios, Herrscher des Oströmischen Imperiums! Der Friede
sei auf demjenigen, der der Rechtleitung folgt. Sodann: Ich
rufe dich auf, den Weg des Islam zu befolgen. Werde Muslim,
so rettest du dich, und wenn du Muslim geworden bist, so
wird Allah deinen Lohn verdoppeln. Wendest du dich aber
davon ab, so trägst du die Sünde doppelt, sowohl wegen
deiner Führerschaft als auch wegen deiner Untergebenen. (Es
folgte dann im Schreiben ein Zitat aus dem Quran 3:64):
Sprich: "O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen
Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein
dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen
von uns die anderen zu Herren nehmen außer Allah." Und wenn
sie sich abwenden, so sprecht: "Bezeugt, dass wir (Ihm)
ergeben sind (Muslime sind)." Als die Verlesung des
Schreibens zu Ende ging, wurden Stimmen laut und es gab viel
Palaver. Da wurde der Befehl erteilt, dass wir hinausgehen
sollen. Als wir draußen waren, sagte ich zu meinen
Gefährten: Es scheint mir, dass die Sache von Ibn Abu
Kabscha (Muhammad) soweit ging, dass der König von Banu
Al-Asfar (die Byzantiner) die Furcht davor empfindet. Seit
dieser Zeit wurde ich davon überzeugt, dass die Sache mit
dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, doch
eines Tages durchkommt, bis Allah mir den Islam in mein Herz
eingab.
[Sahih Muslim Nr. 3322
>>>>>
Der Hadith
von Al-Bara´, Allahs Wohlgefallen auf ihm Ein Mann fragte
Al-Bara´: O Abu `Umara, seid ihr am Tag von Hunain geflohen?
Er sagte: Nein. Bei Allah, der Gesandte Allahs, Allahs Segen
und Heil auf ihm, hat sich nicht gewendet. Aber junge
voreilige Männer unter seinen Gefährten kamen unbewaffnet
heraus. sie hatten keine Waffen. Sie trafen eine Gruppe von
geübten (trefflichen) Werfern, denen selten ein Pfeil
daneben ging. Diese Leute waren von Hawazin und Banu Nasr.
Sie warfen diese jungen Männer heftig um, sie gingen kaum
fehl. Da kehrten sie zurück zum Gesandten Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, als er (der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm) auf seinem weißen Maultier war und
Abu Sufyan Ibn Al-Harith Ibn `Abdel Mottalib ihn führte. Er
stieg ab, bat (sie) um Beistand und sagte: Ich in der
Prophet, es gibt keine Lüge Ich bin Ibn `Abdel Mottalib Dann
stellte er sie in einer Reihe.
[Sahih Muslim Nr. 3325
>>>>>
`Abdullah
Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatte die
Bewohner von At-Ta´if belagert, dabei konnte er sie nicht
besiegen. Er sagte: Wir werden zurückkehren, InshaAllah
(wenn Allah will). Seine Gefährten sagten: Werden wir
zurückkehren, bevor wir sie erobert haben? Der Gesandte
Allahs sagte ihnen: Stürzen sie sich in den Kampf? Denn
stürzen sie sich in den Kampf, werden sie verletzt. Da sagte
der Gesandte Allahs ihnen: Wir werden morgen zurückkehren.
Sie werden sich darüber freuen. Da lächelte der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm.
[Sahih Muslim Nr. 3329
>>>>>
`Abdullah
Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der
Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, zog in Makka ein, am
Tage ihrer Eroberung, als dort dreihundertundsechzig
Götzenfiguren um die Ka`ba aufgestellt waren. Er fing an,
diese mit einem Baumast in seiner Hand zu schubsen, indem er
sagte: <"Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden
ist die Falschheit; wahrlich, das Falsche verschwindet
bestimmt." [Quran 17:81] "Die Wahrheit ist gekommen,
und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas
zurückbringen." [Quran 34:49] Ibn Abu `Umar fügte hinzu:
Am Tag der Eroberung (von Makka).
[Sahih Muslim Nr. 3333
>>>>>
Al-Bara´
Ibn `Azib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: `Ali Ibn
Abu Talib schrieb das Dokument zu dem Friedensabkommen
zwischen dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und
den Götzendienern am Tag von Hudaibiya. Er schrieb: Zu
folgendem verpflichtet sich Muhammad, der Gesandte Allahs.
Da riefen sie: Schreib nicht den Gesandten Allahs! Wenn wir
wissen, dass du der Gesandte Allahs wärst, würden wir gegen
dich nicht kämpfen. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf
ihm, sagte zu `Ali: Streiche diese Worte raus! `Ali aber
entgegnete: Nein! Das werde ich niemals tun! (Da griff) der
Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, (selbst nach dem
Papier und) strich sie mit seiner eigenen Hand raus. Eine
von den Götzendienern vorgebrachte Bedingung war, dass sich
die Muslime in Makka nur drei Tage lang aufhalten durften.
Dabei durften sie keine Waffen tragen, die nicht sicher in
den Gulban verwahrt sind. Ich fragte Abu Ishaq: Was ist der
Gulban? Er sagte: Sie sind die Scheiden und das, was in
ihnen steht.
[Sahih Muslim Nr. 3335
>>>>>
Der Hadith
von Sahl Ibn Hunaif, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Abu Wa´el
berichtete: Sahl Ibn Hunaif stand am Tag von Siffin auf und
sagte: Ihr Leute! Tadelt euch selbst! Wir waren mit dem
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, am Tag von
Hudaibiya, wenn wir zum Kampf aufgefordert würden, würden
wir kämpfen. Das war im Friedensvertrag zwischen dem
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und den
Götzendienern. `Umar Ibn Al-Khattab kam zum Gesandten
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: O
Gesandter Allahs, sind wir nicht im Recht und sie im
Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er (`Umar) sagte: Treten unsere
Gefallenen ins Paradies ein, während ihre ins Feuer
eintreten? Er (der Prophet) sagte: Ja doch! Er (`Umar)
sagte: Warum werden wir dem Mangel in unserer Religion
nachgeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns noch
kein Urteil gefällt hat. Er (der Prophet) sagte: O Ibn
Al-Khattab, ich bin der Gesandte Allahs und Allah wird mich
nie allein hilflos lassen. Da stürzte `Umar zornig mit
Ungeduld, kam zu Abu Bakr und sagte ihm: Sind wir nicht im
Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er sagte:
Treten unsere Gefallenen ins Paradies ein, während ihre ins
Feuer eintreten? Er (Abu Bakr) sagte: Ja doch! Er (`Umar)
sagte: Warum werden wir dem Mangel in unserer Religion
nachgeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns noch
kein Urteil gefällt hat. Er (Abu Bakr) sagte: O Ibn
Al-Khattab, er ist der Gesandte Allahs und Allah wird ihn
nie allein hilflos lassen. So wurde der Quran auf den
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm,
herabgesandt, bringend die frohe Botschaft des Sieges. Er
sandte an `Umar und ließ ihn diese Verse lesen. Er sagte: O
Gesandter Allahs, ist es ein Sieg? Er sagte: Ja. So war er
fröhlich und kehrte zurück.
[Sahih Muslim Nr. 3338
>>>>>
Anas Ibn
Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der
Quranvers Wahrlich, Wir haben dir einen offenkundigen
Sieg beschieden, ... [Quran 48:1] wurde offenbart, als
der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, aus
Al-Hudaibiya zurückkam. Die Muslimen waren so traurig, als
der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Opfertiere
schlachtete (und damit sein Ihram beendete). Er sagte dann:
Auf mich ist ein Vers herabgesandt worden, der mir lieber
ist als alles in dieser Welt.
[Sahih Muslim Nr. 3341
>>>>>
Der Hadith
von Sahl Ibn Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Er wurde
einmal nach der Verletzung des Gesandten Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, am Tage der Schlacht von Uhud
gefragt und er sagte: Das Gesicht des Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, erlitt eine Wunde, ein Zahn
zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem Eckzahn wurde
gebrochen. und sein Helm wurde auf seinem Haupt zertrümmert.
Da wusch Fatima, Tochter des Gesandten Allahs, von ihm das
Blut ab, während `Ali Wasser aus dem Schild über die Wunde
goss, den er als Gefäß benutzte. Als sie aber sah, dass das
Blut nicht weniger wurde und es sogar noch mehr wegen des
Wassers floss, riss sie etwas von einer Strohmatte ab und
brannte es aus, bis dies völlig zu Asche wurde; sie nahm
diese dann und presste sie gegen die Wunde, und diese hörte
auf zu bluten.
[Sahih Muslim Nr. 3345
>>>>>
`Abdullah
Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich
erinnere mich, als ob ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen
und Heil auf ihm, noch heute vor mir sähe, indem er von
einem Propheten berichtete, der von seinen eigenen Leuten
geschlagen wurde, alsdann er das Blut von seinem Gesicht
wischte und sagte: O Allah mein Gott, vergib es meinen
Leuten; denn sie sind unwissend!
[Sahih Muslim Nr. 3347
>>>>>
Abu
Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:
Mächtig ist aber der Zorn Allahs auf diejenigen, die dem
Gesandten Allahs das zufügten. Dabei deutete er auf einen
gebrochenen Zahn zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem
Eckzahn. Der Prophet sagte weiter: Mächtig ist aber auch der
Zorn Allahs auf den Mann, den der Gesandte Allahs auf dem
Wege Allahs, des Erhabenen und Allmächtigen, tötete.
[Sahih Muslim Nr. 3348
>>>>>
Ibn Mas`ud,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sein Gebet bei der
Ka`ba verrichtete, saßen Abu Dschahl und seine Kumpane in
der Nähe. Am vorigen Tag wurde eine Kamelstute geschlachtet.
Abu Dschahl sagte: Wer von euch traut es sich zu, die
Nachgeburt der Kamelstute des Stammes Soundso zu holen und
zwischen die Schulterblätter Muhammads zu legen, während er
sich im Gebet niederwirft? Der Niederträchtigste dieser
Leute stand auf und brachte wenig später das genannte Organ.
Er wartete, bis der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm,
sich im Gebet niederwarf, und legte es ihm zwischen den
Schulterblättern. Sie brachten sich zum Lachen und neigten
sich zu einander. Ich stand dort und war Augenzeuge dieser
Missetat. Hätte ich die Macht über diese Leute, da nähme ich
die Nachgeburt von seinem Rücken. Der Prophet, Allahs Segen
und Heil auf ihm, verharrte in seiner Lage und hob seinen
Kopf nicht. Man brach auf zu Fatima und teilte ihr dies mit.
Sie kam, und damals war sie noch ein Mädchen, und nahm die
Nachgeburt von seinem Rücken. Dann ging sie zu ihnen und
beschimpfte sie. Als der Prophet sein Gebet vollendete, hob
er seinen Kopf und rief dreimal (wie er zu tun pflegte, wenn
er anrief oder Allah fragte): O Allah, bestrafe diese
Quraish! Als sie seine Stimme hörten, hörten sie auf zu
lachen und hatten Angst vor seiner Anrufung. Darauf rief er:
O Allah, bestrafe Abu Dschahl Ibn Hischam, `Utba Ibn Rabi`a,
Schaiba Ibn Rabi`a, Al-Walid Ibn `Uqba, Umayya Ibn Khalaf
und `Uqba Ibn Abu Mu`ait. Er nannte auch den Namen des
siebten Mannes, aber ich habe ihn vergessen. Bei Dem, Der
Muhammad, Allahs Wohlgefallen auf ihm, mit Wahrheit gesandt
hat! Ich habe diese Leute am Tag von Badr getötet gesehen,
Ihre Leichname wurden dann an den Brunnen von Badr gezogen.
[Sahih Muslim Nr. 3349
>>>>>
`A´ischa,
Gattin des Propheten, Allahs Wohlgefallen auf ihr,
berichtete: Ich sagte zum Propheten, Allahs Segen und Heil
auf ihm: Hast du einen schwereren Tag erlebt, als den Tag
der Schlacht von Uhud? Er sagte: Ich habe von deinen Leuten
vieles Schweres erlebt, und was ich davon am schwersten
erlebt habe, geschah am Tag von Al-`Aqaba, als ich mit
meinem Anliegen an Ibn `Abd Yalil Ibn `Abd Kulal herantrat,
und er mir für das, was ich wollte, nicht entgegenkam. Ich
ging dann ziellos fort und war sehr bekümmert. Ich kam zu
mir erst dann, als ich die Gegend von Qarn Ath-Tha`alib
erreicht habe. Ich hob mein Haupt und fand, dass mir eine
Wolke den Schatten spendete. Ich blickte und sah Gabriel
darin. Er rief mir zu, indem er sagte: Wahrlich, Allah, Der
Allmächtige und Erhabene, hat die Worte deiner Leute gehört,
welche sie an dich gerichtet und über dein Anliegen
geantwortet haben. Er entsendet dir nun den Engel der Berge,
damit du ihm vom Befehl erteilst, wie du gegen diese Leute
verfahren willst. Darauf rief der Engel der Berge mir zu,
grüßte mich mit dem Friedensgruß und sagte: O Muhammad,
Allah hat die Worte deiner Leute gehört. Ich bin der Engel
der Berge. Dein Gott entsandte mich zu dir, damit du mir vom
Befehl erteilst. Befehle was du willst! Wenn du willst,
lasse ich die zwei Berge über sie stürzen! Ich (der Prophet)
sagte aber: Nein! Vielmehr hoffe ich, dass Allah aus ihren
Nachkommen, solche entstehen lässt, die Allah allein dienen
und Ihm nichts beigesellen.
[Sahih Muslim Nr. 3352
>>>>>
Gundab Ibn
Sufyan, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Finger
des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde
in einer der Schlachten, an denen er sich beteiligte,
verletzt und blutete. Er (der Prophet) sagte: Du bist nichts
anderes als ein Finger, der blutet, und das, was (an Leid)
traf, ist Allah gewidmet.
[Sahih Muslim Nr. 3353
>>>>>
Gundab,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Gabriel verspätete
sich (einmal) dabei, den Gesandten Allahs mit der
Offenbarung zu besuchen. Da sagten die Götzendiener:
Muhammad wurde verlassen. Darauf offenbarte Allah, der
Erhabene und Allmächtige, den folgenden Vers Beim
Vormittag und bei der Nacht, wenn alles still ist. Dein Herr
hat dich weder verlassen, noch verabscheut. [Quran
93:1-3]
[Sahih Muslim Nr. 3354
>>>>>
Der Hadith
von Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Der
Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, ritt auf einem Esel
mit einem Sattel, unter dem es eine in Fadka hergestellte
Matte gab. Er ließ Usama hinter ihm reiten, als er sich zu
Sa`d Ibn `Ubada begab, um ihm den Krankenbesuch bei Banu
Al-Harith Ibn Al-Khasradsch zu leisten. Das geschah aber vor
der Schlacht von Badr. Er ritt fort, bis er an einer
gemischten Versammlung aus Muslimen, Götzendienern und Juden
vorbeiging. Darunter befanden sich `Abdullah Ibn Ubayy und
`Abdullah Ibn Rawaha. Als der von den Hufen des Reittieres
hervorgerufene Staub über die Versammlung schwebte, bedeckte
`Abdullah Ibn Ubayy sich die Nase mit seinem Übergewand und
sagte: Verbreitet den Staub aber nicht über uns! (Diese
Aussage ignorierend) begrüßte der Prophet, Allahs Segen und
Heil auf ihm, die Gruppe. Er hielt an und stieg vom Esel ab.
Er rief sie aber zu Allah auf und las ihnen einige
Quranverse vor. Da sagte `Abdullah Ibn Ubayy: O du Mensch,
wenn du die Wahrheit sagst, ist das gut, aber behalte sie
für dich selbst und stört uns nicht in unseren
Versammlungen. Du sollst auf deinem Reittier wieder reiten
und sie denjenigen von uns erzählen, die zu dir kommen.
Darauf sagte `Abdullah Ibn Rawaha: Komme aber über uns in
unseren Versammlungen! Wir mögen es (d.h. komm zu uns oft!).
Die Muslime, die Götzendiener und die Juden rügten aber
einander, bis sie dabei waren, gegeneinander zu kämpfen.
Dabei versuchte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm,
sie zu beruhigen, bis es ihm endlich gelang. Dann ritt er
weiter, bis er zu Sa`d Ibn `Ubada kam. Als der Prophet bei
ihm eintrat, sagte er ihm: O Sa`d, hast du nicht gehört, was
Abu Hubab sagte (gemeint ist `Abdullah Ibn Ubayy). Er hat
dies und jenes gesagt. Er (Sa`d) erwiderte: Verzeihe ihm,
Gesandter Allahs! Denn bei Allah, Allah hat dir die
erhabenste Stellung verliehen, während die Leute dieser
Stadt sich aber darauf einigten, ihn zum König zu krönen und
ihm den Turban (die Krone) zu geben. Da das verdorben war,
als Allah dich mit der Wahrheit gesandt hat, wurde er (auf
dich) neidisch. Und darin liegt die Ursache seines
Verhaltens. Da vergab ihm der Prophet, Allahs Segen und Heil
auf ihm.
[Sahih Muslim Nr. 3356
>>>>>
Anas Ibn
Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Jemand sagte
zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm: (Es wäre gut),
wenn du zu `Abdullah Ibn Ubayy gehen würdest! Der Prophet,
Allahs Segen und Heil auf ihm, machte sich auf den Weg zu
diesem Mann. Er ritt einen Esel, und einige Muslime
begleiteten ihn auf seinem Weg durch einen Salzsumpf. Als
der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu `Abdullah Ibn
Ubayy kam, sagte dieser zu ihm: Geh weg! Bei Allah, der
Gestank deines Esels ist mir zuwider! Da rief einer der
Ansar aus: Bei Allah, der Esel des Gesandten Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, riecht besser als du! Wegen dieser
Worte geriet einer der Leute von `Abdullah in Wut und wollte
sich für `Abdullah einsetzen, da gerieten alle in Wut und
begannen, mit Palmzweigen, Schuhen und bloßen Händen
aufeinander einzuschlagen! Darauf erfolgte die Offenbarung
des Verses: Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander
bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen; wenn jedoch
eine von ihnen sich gegen die andere vergeht, so bekämpft
diejenige, die im Unrecht ist, bis sie sich Allahs Befehl
fügt. Fügt sie sich, so stiftet in Gerechtigkeit Frieden
zwischen ihnen und seid gerecht. Wahrlich, Allah liebt die
Gerechten. [Quran 49:9]
[Sahih Muslim Nr. 3357
>>>>>
Anas Ibn
Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wer bringt uns
eine Kunde darüber, was mit Abu Dschahl geschehen ist? Da
ging Ibn Mas`ud, um Informationen darüber zu sammeln. Er
fand, dass Abu Dschahl von den beiden Söhnen von `Afra´
geschlagen wurde, bis er niederkniete. Ibn Mas`ud packte ihn
am Bart und sagte: Bist du Abu Dschahl? Er erwiderte: Gibt
es eine bessere Person als die, die ihr umgebracht habt oder
die durch ihre Leute getötet worden ist? Ibn Mas`ud sagte
nach der Aussage von Abu Miglez, dass Abu Dschahl sagte:
Leider Allahs! hätte eine Person anders als ein Bauer mich
getötet!
[Sahih Muslim Nr. 3358
>>>>>
Dschabir,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wer kann Ka`b
Ibnal Aschraf töten? Er hat Allah und Seinen Gesandten
Ungemach zugefügt. Da sagte Muhammad Ibn Maslama: O
Gesandter Allahs, möchtest du, dass ich ihn töte? Der
Prophet erwiderte: Ja. Er sagte: Dann erlaube mir, bei ihm
einen Trick anzuwenden! Der Prophet sagte: Ich erlaube es
dir. Er (Muhammad Ibn Maslama) ging zu ihm (Ka`b Ibnal
Aschraf), sprach mit ihm, erinnerte ihn an ihre alte
Freundschaft und sagte ihm: Dieser Mann (der Prophet) will,
Almosen von uns sammeln. Er hat uns aber überfordert. Hier
unterbrach ihn Ka`b und sagte: Bei Allah, er (der Prophet)
wird so weitermachen, bis er euch langweilt! Er (Muhammad
Ibn Maslama) sagte weiter: Wir sind ihm aber gefolgt und es
ziemt sich nicht, ihn jetzt zu verlassen, bevor man weiß,
wie es enden wird. Er sagte weiter: Wir möchten aber von dir
Geld ausleihen. Ka`b erwiderte: Was verpfändet ihr bei mir
dafür? Muhammad Ibn Maslama sagte: Was du willst! Ka`b
sagte: Verpfändet eure Frauen bei mir! Muhammad Ibn Maslama
erwiderte: Du bist aber der schönste Araber. Wie können wir
unsere Frauen bei dir lassen. Ka`b sagte: Dann verpfändet
eure Kinder bei mir! Muhammad Ibn Maslama erwiderte: Dem
Kind des einen von uns wird bestimmt Vorwürfe deswegen
gemacht, dass er gegen zwei Wasaq (Maßeinheit) Datteln
verpfändet wurde. Wir können bei dir aber unsere Waffen
verpfänden. Ka`b sagte: Einverstanden! Der Überlieferer
berichtete weiter: Beide verabredeten sich, dass er
Al-Harith, Abu `Abs Ibn Gabr und `Abbaad Ibn Bischr
mitbringen sollte. Diese vier Männer kamen zu ihm (Ka`b
Ibnal Aschraf) bei Nacht und riefen ihn. Sufyan (ein anderer
Überlieferer) sagte: Alle Überlieferer dieses Hadith außer
`Amr berichteten von der folgenden Rolle seiner Frau. Seine
Frau sagte ihm: Ich höre eine Stimme, die wie diese vom
einem klingt, der Blut vergießen will. Ihr Mann (Ka`b Ibnal
Aschraf) erwiderte: Das sind nur Muhammad Ibn Maslama, sein
Milchbruder und Abu Na´ela. Der Adelige soll dem Ruf
nachgehen, selbst, wenn er zum Erstechen bei Nacht gerufen
wird. Dazwischen sagte Muhammad seinen Begleitern: Wenn er
kommt, werde ich meine Hände ausstrecken, um seinen Kopf
festzuhalten. Gelingt das mir, dann erfüllt eure Aufgabe! Er
kam sein Schwert gürtend herunter. Sie sagten ihm: O du
riechst gut! Er erwiderte: Natürlich! Da ich eine Sklavin
bei mir habe, die sich unter den arabischen Frauen am
meisten parfümiert. Er (Muhammad) sagte ihm: Darf ich mich
dir annähern, um dich besser zu riechen? Er erwiderte: Ja,
bitte! Er (Muhammad) näherte sich und roch. Dann bat er
wieder um Erlaubnis, sich zu nähern, um zu riechen. Diesmal
konnte er ihm den Kopf festhalten und er rief seinen
Begleitern zu: Erfüllt eure Aufgabe! und diese töteten ihn.
[Sahih Muslim Nr. 3359
>>>>>
Der Hadith
von Salama Ibnal Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm,
berichtete: Wir zogen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen
und Heil auf ihm, in Richtung Khaibar aus. Bei Nacht gingen
wir in Gruppen. Einer aus der Gruppe sagte zu `Amer Ibnal
Akwa`: Lässt du uns etwas von deinen Gedichten nicht hören?.
`Amer war ein Dichter. Er stieg ab und fing an, folgende
Verse vorzutragen, um die Kamele mit Gesang anzutreiben: O
Allah, es sei aber Dein Wille, Nach dem wir rechtgeleitet
wurden, Almosen ausgaben und das Gebet Verrichteten. Wir
opfern unser Leben gern auf Deinem Wege. So vergebe, was wir
getan haben! Und lass uns standhalten, wenn Wir den Feinden
begegnen! Schenke uns aber Ruhe und Frieden! Wir eilen uns,
wenn zu Hilfe gerufen wird Und wenn wir zum Kampf aufbrechen
die Unterdrückten können sich auf uns verlassen, wenn sie
bei uns Hilfe suchen. Da fragte der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm: Wer treibt die Kamele an? Die Leute
erwiderten: `Amer. Der Prophet sagte: Allah möge Sich seiner
erbarmen! Da sagte einer aus der Gruppe: Natürlich verdient
er den Märtyrertod, aber lass ihn uns weiter amüsieren! Der
Überlieferer berichtete weiter: Wir kamen in Khaibar an. Wir
belagerten die Leute von Khaibar, bis uns äußerster Hunger
plagte. Da sagte der Prophet: Allah hat es euch geöffnet. Am
Abend bevor ihnen Khaibar geöffnet wurde, zündeten die
Muslime viele Feuer an. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm: Warum dieses Feuer? Was kocht ihr?
Sie erwiderten: Wir kochen Fleisch. Der Prophet sagte:
Welches Fleisch? Sie erwiderten: Wir kochen das Fleisch der
zahmen Esel. Da sagte der Prophet: Werft es aber weg und
brecht die Topfe, in dem es gekocht wird! Ein Mann sagte dem
Propheten: Dürfen wir das Fleisch wegwerfen und die Töpfe
waschen? Der Prophet sagte: Ja, das geht. Danach reihten
sich die Leute zum Kampf ein. Das Schwert von `Amer war
ziemlich kurz. Er wollte damit einen Juden ins Bein stechen,
aber sein Schwert machte einen Rückstoß und verletzte ihn am
Knie. Er starb an dieser Wunde. Wir kehrten zurück. Salama
nahm mich bei der Hand, und sagte: Als der Gesandte Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, mich schweigend sah, fragte
er mich: Was ist los mit dir? Ich erwiderte: Mein Vater und
meine Mutter mögen für dich zum Opfer fallen. Sie (die
Leute) behaupteten, dass die gute Tat von `Amer zunichte
geworden sei. Der Prophet sagte: Wer behauptete es? Ich
sagte: Soundso und Usaid Ibn Hudair Al-Ansary. Da sagte der
Prophet: Wer das gesagt hat, der hat aber gelogen. Für ihn
(`Amer) gibt es aber verdoppelten Lohn. (Dabei setzte der
Prophet seine beiden Finger zusammen, um es zu zeigen). Er
ermüdete sich bei der Anbetung Allahs und opferte sich auf
dem Wege Allahs. Ein Araber, der diese Eigenschaften noch
besitzt, ist kaum zu finden.
[Sahih Muslim Nr. 3363
>>>>>
Al-Bara´,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Am Tag der Schlacht
von Al-Ahzab (die Grabenschlacht) trug der Gesandte Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, den Sand mit uns weg, so dass
die Weiße seines Bauches mit Staub bedeckt war. Dabei trug
er folgende Verse vor: O Allah, es sei aber Dein Wille, Nach
dem wir rechtgeleitet wurden, Almosen ausgaben und das Gebet
Verrichteten. Schenke uns aber Ruhe Und Frieden. Unsere
Leute lehnten ab, uns zu folgen! Der Überlieferer unterbrach
hier und fügte hinzu: Der Prophet hat vielleicht gesagt: Die
Häuptlinge der Stämme lehnten ab, uns zu folgen. Wollten sie
einen Aufruhr verursachen Verweigerten wir ihn. Dabei erhob
der Prophet seine Stimme mit diesen Versen.
[Sahih Muslim Nr. 3365
>>>>>
Sahl Ibn
Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam zu uns, während
wir den Graben (Al-Khandaq) ausschaufelten und den Sand auf
den Schultern wegtrugen. (Er) der Gesandte Allahs, Allahs
Segen und Heil auf ihm, sagte: O Allah mein Gott! Das wahre
Leben ist doch das Leben im Jenseits, so sei gnädig mit den
muslimischen Auswanderern aus Makka (Muhadschira oder
Muhadschirun) und den muslimischen Helfern von Madina (Ansar).
[Sahih Muslim Nr. 3366
>>>>>
Anas Ibn
Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Prophet,
Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: O Allah! Das wahre
Leben ist doch das Leben im Jenseits, So sei Al-Ansar und
Al-Muhadschirun gnädig.
[Sahih Muslim Nr. 3367
>>>>>
Salama
Ibnal Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich
zog hinaus, bevor zum Morgengebet aufgerufen wurde. Zu
dieser Zeit weideten die Milchkamelstuten des Gesandten
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, an Zu-Qarad. Ein
Diener von `Abdu-r-Rahman Ibn `Auf begegnete mir und sagte:
Die Milchkamelstuten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und
Heil auf ihm, wurden geraubt! Ich fragte: Wer hat sie
geraubt? Er sagte: Ghatfan. Dreimal schrie ich so laut zur
Hilfe, bis jeder Mensch in Madina mich hörte. Dann stürzte
ich los, bis ich sie (die Räuber) noch in Zu-Qarad einholte.
Sie waren dabei, die geraubten Tiere zu tränken. Ich schoss
mit Pfeilen auf sie und rief: Ich bin Al-Akwa`! Heute ist
der Tag Eures Untergangs, ihr Schurken! Ich setzte das
Singen fort, bis ich die Kamelstuten retten konnte, und auch
dreißig Obergewänder von ihnen als Beute nehmen konnte. Der
Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam mit den
Leuten. Ich sagte: O Prophet Allahs, die Leute waren sehr
durstig! Aber ich habe sie bedrängt. Schicke Leute zu ihrer
Verfolgung los! Er sagte: O Ibnal Akwa`, du hast alles
besessen. Sei dann gnädig! Wir kehrten zurück, und der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, saß hinter
mir auf seiner Kamelin, bis wir in Madina eintraten.
[Sahih Muslim Nr. 3371
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Anas Ibn
Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wenn der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in eine
Schlacht zog, nahm er Umm Sulaim und einige Frauen von den
Ansar mit. Sie tränkten die Kämpfer und pflegten die
Verwundeten.
[Sahih Muslim Nr. 3375
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Buraida,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte
Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zog zum Kampf
neunzehn Mal aus. Nur acht Mal kam es zum Kampf.
[Sahih Muslim Nr. 3384
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Salama,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich schloss mich
sieben Kriegszügen unter der Führung vom Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Heil auf ihm, an. Ich nahm auch an neun
Kampftruppen teil, die er geschickt hat; einmal unter der
Führung von Abu Bakr, und ein anderes Mal unter der Führung
von Usama Ibn Zaid.
[Sahih Muslim Nr. 3386
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Abu Musa,
Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir brachen mit dem
Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zum Kampf
auf. Wir waren sechs Männer und hatten nur ein Kamel, auf
dem wir wechselweise ritten. Wir gingen solange zu Fuß, dass
Unsere Füße rissig wurden. Meine Füße waren auch rissig
geworden, und die Nägel fielen mir aus. Deshalb legten wir
Tücher um unsere Füße. So wurde diese Schlacht Zater-Riqa`
(die von Tüchern) genannt, da wir unsere Füße mit Tüchern
verbunden haben.
[Sahih Muslim Nr. 3387
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