Erlaubnis der Benutzung von Israilijjat
Die Erlaubnis, sog. “Isra'ilijjat” (Überlieferungen
der Juden und Christen) zu berichten, solange sie
nicht mit Sicherheit falsch sind oder dem Islam
widersprechen
Der Prophet (s.a.s.) hat gesagt:
"Haltet nicht das, was die Leute der Schrift sagen,
für Wahrheit, aber sagt auch nicht, dass es Lüge
ist, sondern sagt:
"Wir glauben an Allah und an das, was zu uns
herabgesandt wurde und an das, was zu euch
herabgesandt wurde…[29:46]…".
Und so nahmen die Prophetengefährten (Allah möge mit
ihnen zufrieden sein) einige Einzelheiten von
Geschichten der Leute der Schrift an, solange dies
nichts mit Aqida, also den islamischen
Glaubensinhalten, und nichts mit rechtlichen
Bestimmungen zu tun hatte.
Der Prophet (s.a.s.) sagte: "Gebt von mir
weiter, und wenn es nur ein Koranvers ist; und
erzählt vom Volk Israels ohne Bedenken. Und wer über
mich absichtlich eine Lüge ersinnt, der soll seinen
Platz im Höllenfeuer einnehmen!".
Dies bedeutet: berichtet über das Volk Israels,
solang ihr nicht davon ausgeht, dass es eine Lüge
ist.[3]
Die meisten dieser Israelitischen Überlieferungen
kommen von 4 Leuten – Muslime, die in der
Anfangszeit des Islams den Islam annahmen, vorher
aber zu den Leuten der Schrift gehörten und die
jüdisch-christlichen Quellen kannten: Abdullah ibn
Salam, Kaab al-Ahbar, Wahb ibn Munabbih und
Abdulmalik ibn Abdulaziz ibn Dschuraidsch. Der
gelehrteste und beste von ihnen war Abdullah ibn
Salam, einer der Sahaba und ehemals jüdischer
Gelehrter, den die Juden verachteten, nachdem er den
Islam angenommen hatte aufgrund seines Wissens über
die Kennzeichen des erwarteten Propheten, die er an
Muhammad (s.a.s.) klar gesehen hat.
|